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Greifswald Züssow verliert das Derby in Görmin
Vorpommern Greifswald Züssow verliert das Derby in Görmin
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00:00 15.03.2016
Görmins Siegtorschütze Philipp Meinzer (am Ball) wird in dieser Szene noch von Richard Eichelkraut gestoppt. Später war die SG Karlsbug/Züssow machtlos gegen seinen Schuss. Quelle: Ronald Krumbholz

Nach dem torlosen Remis im Auftaktspiel ging es für die SG Karlsburg/Züssow am zweiten Spieltag der Rückrunde zum Derby nach Görmin. Am Ende stand durch einen späten Treffer ein 1:0 für den Gastgeber zu Buche. Aber die SG machte es dem Favoriten über weite Strecken der Partie aber schwerer als erwartet.

Mein Team hat stark gespielt, leider reichte es nicht zu einem Punkt.“Edwin Hübner, SG-Coach

Statistik:

Görmin mit:

Passow, Gaedtke, Martens (75. Damm), Brennecke (63. Meyer), Piper, Schult, Rogee (61. Kreutz), Bahls, Meinzer, Lüttjohann, Schulz

Karlsburg/Züssow mit:

Schmidt, Schneidewind, Troge, Giermann, Eichelkraut, Brandenburg, Gutjahr (55. Oberländer), Löwe, Möller, Schuldt (86. Henkel), Stark

Auch aufgrund einiger Ausfälle startete die SG tiefstehend, der Gastgeber war somit das spielbestimmende Team, ohne aber die ganz große Gefahr vor dem Schmidt-Gehäuse auszustrahlen. So ließ sich die SG zwar mehrmals mit langen Bällen überlisten, war in den entscheidenden Zweikämpfen aber immer zur Stelle, sodass für die Heimelf nicht viel heraussprang. Einzig Andreas Bahls ließ zweimal aufhorchen, als er zunächst bei seinem Kopfball nach Freistoß in SG-Keeper Schmidt seinen Meister fand und wenig später einen Konter am Tor vorbei schob. Mehr sollten die 207 Zuschauer in einer ansonsten chancenarmen ersten Hälfte nicht zu sehen bekommen, da beide Teams erst einmal Wert auf die stabile Defensive legten. Torlos ging es daher in die Kabine.

Der Gastgeber entfachte nach Wiederanpfiff nun mehr Druck. Eine missglückte Abstimmung zwischen SG-Abwehrorganisator Troge und Keeper Schmidt führte zur ersten großen Chance. Brennecke ging in den Ball und legte im Strafraum quer auf Meinzer, doch Clemens Giermann entschärfte die Möglichkeit in letzter Sekunde (50 Spielminute). Die SG geriet ins Schlingern, kurz darauf war es erneut der heute glücklose Bahls, der sich nach starker Flanke von links vor Schuldt schob, sein Kopfball segelte aber wieder am Tor vorbei (54.). Doch die SG konnte sich befreien, nach einem Konter über Löwe und anschließender Schuldt-Flanke war der ehemalige Görminer Lukas Möller mit dem Kopf zur Stelle, doch Passow im SVG-Gehäuse konnte den Ball über die Latte lenken. Es wurde nun ein Kampfspiel, mehrere kleinere Fouls unterbrachen auf beiden Seiten immer wieder den Spielfluss. So auch in der 67. Minute, als Möller vor dem gegnerischen Strafraum gelegt wurde. Den Ball schnappte sich Giermann, der aber zu genau zielte: Sein Ball klatschte gegen den Pfosten. Im Gegenzug klapperte dann aber auch bei der SG das Gebälk, wieder hatte sich Bahls im Strafraum frei geschlichen und legte quer, Richard Troge grätscht dazwischen und bugsierte den Ball an den eigenen Pfosten.

Es blieb eine umkämpfte Partie, die SG hielt den wütenden und zunehmend planloseren Angriffen der Hausherren lange Zeit stand, patzte dann aber doch einmal: Wieder war es ein Freistoß, der auf den langen Pfosten segelte. Hier war Meinzer zur Stelle und traf ins kurze Eck zum 1:0 (83.). In den letzten Minuten war es nun die SG, die anrannte. Sie kam gegen den cleveren Favoriten aber nicht mehr zum Zug, am Ende stand somit eine knapper SVG-Erfolg in einem Spiel, in dem durchaus ein Punkt für die SG möglich gewesen wäre. Deren Coach Edwin Hübner resümierte: „Die Mannschaft hat stark gekämpft und diszipliniert gespielt. Leider kam nichts Zählbares dabei heraus. Trotz des Fehlens mehrerer Leistungsträger haben wir ein gutes Spiel angeliefert. Vor allem bei Standards haben gegnerische Mannschaften immer wieder Vorteile gegen uns. Da müssen wir an uns arbeiten“, so der Coach. In der nächsten Woche erwartet die SG einen weiteren Aspiranten im Aufstiegsrennen, Hanse Neubrandenburg gastiert dann in der Herbert-Flader-Sportstätte. Für Görmin führt der Weg nach Pentz zum nächsten Derby.

Von Erik Wussow

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