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Greifswald Zukunft der Adventskirche unsicher
Vorpommern Greifswald Zukunft der Adventskirche unsicher
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00:01 01.12.2017
Einzigartig in MV: Die Adventskirche in Greifswald. Auf keinem anderen Weihnachtsmarkt im Land gibt es so etwas. Quelle: Foto: Ingolf Wegener

Die Zukunft der Adventskapelle auf dem Greifswalder Weihnachtsmarkt steht in den Sternen. Dieses Jahr könnte das letzte sein, in dem sie zu einem Besuch einlädt.

Ihre beiden Hauptorganisatoren – der ehemalige Konsistorialpräsident der Evangelischen Kirche in Vorpommern Hans-Martin Harder (75) und der Pfarrer im Ruhestand Roland Springborn (77) – möchten die Aufgabe abgeben. „Bis jetzt hat sich niemand gefunden, der sie übernehmen würde“, sagt Harder. Die Kapelle ist die einzige ihrer Art auf einem Weihnachtsmarkt in MV. Mit seiner kleinen Holz-Kirche will der Greifswalder Kapellenverein an den christlichen Ursprung des Weihnachtsfestes erinnern. Die Kosten für ihren Aufbau und Betrieb belaufen sich auf jährlich rund 4000 Euro und müssen durch Spenden aufgebracht werden.

Ob und wie es im nächsten Jahr mit der Kapelle weitergeht, weiß Harder noch nicht. Eine Kirchengemeinde in Mecklenburg-Vorpommern habe Interesse bekundet und gefragt, ob sie die Kapelle dauerhaft in ihrem Gemeindegarten aufstellen könne. Doch Harder zögert: „Es würde der Stadt wirklich etwas fehlen, wenn die Kapelle nicht mehr auf dem Weihnachtsmarkt stünde.“

Eröffnet wird die diesjährige Adventskapelle am Sonntag um 15.30 Uhr. Das Programm reicht vom Bücherverkauf über Gesprächsrunden, unter anderem mit Matthias Crone, dem Bürgerbeauftragten des Landes, bis hin zum Backen von Plätzchen und Bastelstunden. Außerdem gibt es Konzerte und eine tägliche Mittags-Andacht.

kw

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