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Greifswald Zusätzliche Ampel in der Wolgaster Straße?
Vorpommern Greifswald Zusätzliche Ampel in der Wolgaster Straße?
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00:00 15.04.2017
Der Verkehr wird in der Straße An den Wurthen und in der Wolgaster Straße deutlich zunehmen. Quelle: Foto: Peter Binder

Noch ist nichts entschieden. Trotzdem gilt als wahrscheinlich, dass die Kreuzung Wolgaster Straße und An den Wurthen künftig eine Ampelanlage benötigt. Ab 2022 entstehen an der Hafenstraße bis zu 550 neue Wohnungen. Die Stadt rechnet mit bis zu 550 zusätzlichen Autos, die in den Stadtverkehr integriert werden müssen.

Welche Auswirkungen das auf den Verkehr in den Straßen An den Wurthen und Wolgaster Straße hat, soll ein Verkehrsgutachten ermitteln, das die Stadt demnächst in Auftrag gibt. Baudezernent Winfried Kremer rechnet damit, dass die Straße verbreitert werden muss. Außerdem hält er es für wahrscheinlich, dass eine Ampel notwendig wird. Andernfalls hätten Autos, die aus der Straße An den Wurthen kommen, zu wenig Chancen, auf die Wolgaster Straße zu biegen. Es handelt sich um Greifswalds am stärksten befahrene Straße.

Autofahrer, die die Wolgaster Straße häufig nutzen, stöhnen bereits jetzt vereinzelt über die Idee einer zusätzlichen Ampel, weil diese den Verkehrsfluss weiter verlangsame. Zwischen Europakreuzung und Elisenpark befinden sich aktuell fünf Verkehrszeichenanlagen. Oberbürgermeister Stefan Fassbinder (Grüne) verdeutlicht: „Wir haben Zuzug in die Stadt und entwickeln innerstädtisch ein neues Wohngebiet. Es ist logisch, dass es dadurch auch mehr Verkehr gibt.“ Er würde sich freuen, wenn möglichst viele Einwohner, auf ein eigenes Auto verzichten, stattdessen das Fahrrad, den Öffentlichen Personennahverkehr oder Carsharing nutzen. „Wir können nur Angebote machen“, sagt Fassbinder. Am Ende entscheide jeder selbst.

Thomas Bestgen, der von der Stadt beauftragte Entwickler des Wohngebiets, will Carsharing anbieten. Sein Konzept sieht deutlich weniger als 550 Pkw-Stellplätze vor.

kat

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