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Greifswald Zwei Fälle von sexueller Nötigung im Greifswalder Zentrum
Vorpommern Greifswald Zwei Fälle von sexueller Nötigung im Greifswalder Zentrum
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20:39 22.01.2018
Die Polizei sucht mehrere Männer, die offenbar nordafrikanischer Herkunft sind. Quelle: Picture-Alliance / Felix Herhage
Greifswald

Sexuelle Nötigung mitten in der Greifswalder Öffentlichkeit: Am Sonnabend gegen 5.10 Uhr wurde eine 33-jährige Frau auf dem Bahnhofsvorplatz von vier Männern bedrängt. Wie die Polizei mitteilt, sollen die Männer ihrem Aussehen nach nordafrikanischer Herkunft sein. Die Frau hatte aus der Osnabrücker Straße kommend den Fußgängertunnel genutzt. Auf dem Bahnhofsvorplatz kamen ihr die Männer entgegen. 

Einer der Männer forderte die Geschädigte in beleidigender Weise lautstark zu sexuellen Handlungen auf, wie die Polizei weiter mitteilt. Der Mann habe ihr kurzzeitig den Weg versperrt. Die Frau schubste den Tatverdächtigen beiseite und begab sich auf den Bahnsteig. Die vier Männer folgten ihr. Obwohl sich auf dem Bahnsteig weitere Passanten befanden, wiederholte der unbekannte Tatverdächtige seine Forderungen, während seine Begleiter der Anzeigenden obszöne Gesten zeigten.

Die Frau stieg in den Zug und erstattete am Abend Anzeige im Greifswalder Hauptrevier. Den Tatverdächtigen beschrieb die Geschädigte als etwa 25 Jahre alt, dunkelhäutig und schlank. Er hatte schwarzes, glattes Haar und war mit einer Jeans und einer beigen Jacke bekleidet.

Ein ähnlicher Vorfall ereignete sich knapp 24 Stunden später in der Langen Straße. Gegen 4.30 Uhr am Sonntag war eine 22-jährige Frau in Begleitung einer Freundin in Richtung Kuhstraße unterwegs. Den Frauen kamen zwei Männer entgegen, die dem Anschein nach ebenfalls aus Nordafrika stammten. Plötzlich kam einer der beiden Männer von hinten an die Geschädigte heran und legte ihr den Arm über die Schulter. Dabei berührte er sie an der Brust.

Anschließend drängte der unbekannte Tatverdächtige die junge Frau an eine Hauswand. Ein zufällig vorbei kommender Passant erkannte die Lage und griff in das Handeln ein, indem er den Freund der Geschädigten spielte. Daraufhin ließ der Tatverdächtige von der Geschädigten ab.

Die 22-Jährige erstattete Anzeige. Dabei beschrieb sie den unbekannten Tatverdächtigen als etwa 30 Jahre alt, 1,70 Meter groß und dunkelhäutig. Der sehr zierliche Mann sei dunkel gekleidet gewesen und trug ein weißes Basecap. Er sprach mit seinem männlichen Begleiter französisch.

Die Polizei sucht in beiden Fällen mögliche Zeugen. „Insbesondere der Mann, der in der Langen Straße helfend eingriff, wird gebeten, sich an die Polizei zu wenden“, sagt Nicole Buchfink, Pressesprecherin des Polizeireviers Neubrandenburg. Sie wirbt dafür, dass sich Opfer bitte umgehend den Notruf wählen, wenn sie sich bedrängt führen. „Nur dann können wir sofort kommen, helfen und haben vielleicht die Chance haben, die Tatverdächtigen vor Ort festzustellen“, so Buchfink weiter.

Zeugen melden sich bitte unter: 0395/5582-2224, unter www.polizei.mvnet.de oder bei jeder anderen Polizeidienststelle.

Katharina Degrassi

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