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Greifswald Zweite Hauptverkehrsstraße gesperrt
Vorpommern Greifswald Zweite Hauptverkehrsstraße gesperrt
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17:21 28.08.2018
Die Wolgaster Straße bleibt in Höhe Rathenaustraße bis zum 5. September halbseitig gesperrt. Quelle: Steffi Borkmann
Greifswald

Geduldsprobe für Autofahrer in Greifswald: Nach der halbseitigen Sperrung in der Anklamer Straße musste nun auch ein Teilstück der Wolgaster Straße halbseitig gesperrt werden. Einige Autofahrer sind gefrustet. „Wie viele Straßen wollt ihr denn noch sperren“, fragt Jana Lofing auf der OZ-Facebook-Seite. Anke Wiedemann fordert eine Nachtschicht bei den Sanierungen, damit die Bauarbeiten schneller enden. Eleen Prellwitz beklagt die „Riesenumwege“, die sich nun ergeben.

Grund für die kurzfristige Sperrung ist ein Einbruch im Schmutzwasserhauptkanal in der Wolgaster Straße in Höhe des Kreuzungsbereichs Walter-Rathenau-Straße. „Durch das Austreten des Wassers ist die Straße ein Stück abgesackt“, erklärt Steffi Borkmann, Pressesprecherin des Abwasserwerks Greifswald. Das sei nichts Ungewöhnliches.

„Ursache ist ein Bruch des Abwasser-Hauptkanals auf einer Länge von zirka drei Metern, möglicherweise aufgrund der zunehmenden Verkehrsbelastung der letzten Jahre in der Wolgaster Straße“, so Borkmann weiter. Auch Materialermüdung könnte als Ursache in Frage kommen. Die Bauarbeiten sollen voraussichtlich bis zum 5. September dauern.Wer stadtauswärts Richtung Eldena oder Lubmin möchte, muss spätestens in Höhe Walter-Rathenau-Straße abbiegen und auf der Anklamer Straße weiter fahren. Günstiger ist es, ab der Europakreuzung direkt die Anklamer Straße zu nehmen. Autofahrer, die auf der Wolgaster Straße Richtung Innenstadt fahren, müssen bedenken, dass sie nicht links in die Walter-Rathenau-Straße einbiegen können. „Die entsprechenden Umleitungen sind weiträumig ausgeschildert“, sagt Borkmann. Eine Ersatzbushaltestelle ist in der Rathenaustraße eingerichtet. Die Busse der Linie 2 werden über die Jahnstraße und Billrothstraße wieder auf die Wolgaster Straße geführt.

Viele Greifswalder erinnern sich noch an den berühmten Rohrbruch im Oktober 2017 in der Anklamer Straße zwischen Brinkstraße und Johann-Stelling-Straße. Bagger rissen Stück für Stück die Straße auf, um das Leck in der Hauptwasserleitung zu finden. Damals liefen 1200 Kubikmeter Wasser aus und unterspülten die Fahrbahn. Die Straße blieb einen knappen Monat komplett gesperrt. Ursache für den großen Rohrbruch war offenbar Materialermüdung der veralteten Graugussleitungen.

Die aktuelle halbseitige Sperrung in der Anklamer Straße zwischen Platz der Freiheit und Walter-Rathenau-Straße ist durch planmäßige Sanierungsarbeiten erforderlich geworden. Diese sollen Rohrbrüche dauerhaft verhindern. Nach herkömmlicher Bauweise wäre eine komplette Straßensperrung für sechs bis neun Monate erforderlich gewesen. Ein innovatives Verfahren ermöglicht es stattdessen, die Arbeiten mit einer halbseitigen Sperrung in deutlich kürzerer Zeit zu erledigen. Der ursprüngliche Fertigstellungstermin Mitte September hat sich wegen eines Unfalls in der Vorwoche um einen Monat verschoben. Ein mehrlagiger Gewebeschlauch war geplatzt. Die dadurch ausgelöste riesige Wasserfontäne hatte daraufhin drei Menschen verletzt. Nach derzeitiger Planung soll die Straße Mitte Oktober wieder freigegeben werden.

Degrassi Katharina

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