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Greifswald Zwölf Mal Schönes aus Schönwalde
Vorpommern Greifswald Zwölf Mal Schönes aus Schönwalde
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00:05 30.11.2016

Wie schön ist Schönwalde II? „Schöner als wir dachten“, meint die Neuntklässlerin Yves Loreen Pekar vom Greifswalder Humboldtgymnasium. „Es gibt total viele Spielplätze“, sagt Mitschüler Jonas Alms. Und Marta Ott (15) meint: Alles kann schön sein, wenn man es schön fotografiert!

Beweise gefällig? Die liefern Yves, Marta, Jonas und sechs weitere Schüler der Humboldt-Schule nun gleich zwölffach. Einen Wandkalender für 2017 haben sie entworfen, am Computer gestaltet und drucken lassen – mit ihren zwölf besten Fotos aus dem Viertel.

Kunstlehrerin Kathrin Bettin hatte diese Projektwoche organisiert, das Quartiersbüro der Caritas gab Mittel aus dem Verfügungsfonds Soziale Stadt. „So konnten wir mit der Grafik- und Designschule der Wirtschaftsakademie Nord zusammenarbeiten, ganz professionell“, erzählt Kathrin Bettin.

„Licht und Schatten, Ecken und Kanten“ heißt der Kalender, der vor ein paar Tagen aus der Druckerei kam und nun im Quartiersbüro kostenlos zu kriegen ist. Höchst schlichte, aber stimmungsvoll aufgenommene Motive aus dem Viertel zeigt er, Stilleben in Beton. Eine bunte Plattenbauwand etwa, die von Blättergrün eingerahmt wird, eine Wendeltreppe, auf der Schatten Extra-Stufen ziehen, ein Stück Pappelallee mit Nebel, von der Sonne durchleuchtet...

Ein paar Tage lang waren die Schüler dafür durchs Viertel gezogen, ausgestattet mit ihren Handykameras, einem Stadtteilplan und guten Tipps zum Fotografieren. „Stefanie Riech von der Grafik- und Designschule hat ihnen eine super Einweisung gegeben“, sagt Kathrin Bettin. Aus den zig Motiven, die die Schüler von ihren Streifzügen mitbrachten, mussten sie dann die zwölf besten auswählen – und schließlich in Rekordzeit jedes Foto mit Photoshop bearbeiten, auf jedem Blatt mit dem Computerprogramm Indesign die Ziffern setzen. „Die Schüler waren wahnsinnig toll dabei“, sagt Fanny Pantke von der Grafik- und Designschule. „Ich war überrascht, wie schnell sie mit den neuen Computerprogrammen klar kamen.“ Am letzten Tag sei die Zeit knapp geworden, „da haben sie dann durchgezogen, von 9 bis 13 Uhr, ohne Pause, ohne Murren.“ Und das Ergebnis, findet Fanny Pantke, kann sich nun wirklich sehen lassen. An jeder Wand.

OZ

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