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Greifswald Zwölfjährige in MV haben deutlich weniger Karies
Vorpommern Greifswald Zwölfjährige in MV haben deutlich weniger Karies
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07:16 02.02.2018
Prof. Christian H. Splieth, Chef der Abteilung für Präventive Zahnmedizin & Kinderzahnheilkunde der Greifswalder Unimedizin Quelle: Stefan Sauer
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Greifswald

Das Kariesrisiko der Zwölfjährigen hat sich in Deutschland deutlich verringert. Andererseits haben schon Kleinkinder durch andauernde Zucker-Nuckelei mitunter schwarze Stummel im Mund. Zwei Trends, die sich auch in MV widerspiegeln. Das belegen die Ergebnisse der Epidemiologischen Begleituntersuchungen zur Gruppenprophylaxe 2016, an der insgesamt 300 000 Kinder teilnahmen. Wissenschaftlich begleitet wurde die sechste  Untersuchungsreihe vom Team um Prof. Christian H. Splieth, Chef der Abteilung für Präventive Zahnmedizin & Kinderzahnheilkunde der Greifswalder Unimedizin.

Laut Splieth wiesen die Zwölfjährigen im Nordosten im Jahr 2009 im Schnitt 0,98 von Karies befallene Zähne auf, im Schuljahr 2015/2016 waren es 0,46. Bundesweit verbesserte sich der Wert von 0,72 auf 0,44. „Die mittlerweile exzellente Prävention durch Jugendzahnärzte in den Kommunen und die niedergelassenen Kollegen zahlt sich aus“, betont der Greifswalder Zahnmediziner. Kindern ab sechs Jahren stehen bis zu ihrem 18. Geburtstag zwei Vorsorgeuntersuchungen jährlich zu. Außerdem setzen die Eltern und Kinder die häusliche Prävention erfolgreich um.

OZ

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