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4,2 Millionen Euro vom Bund für Denkmäler in Vorpommern

Barth/Berlin 4,2 Millionen Euro vom Bund für Denkmäler in Vorpommern

Die Hälfte des Geldes bekommt Barth / Der Rest fließt in 13 Denkmäler, darunter Kirchen in Prerow, Barth, Kenz und Tribsees

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In Vorpommern will der Bund das meiste Geld in die Sanierung des Papenhofes in Barth stecken. 1,47 Millionen Euro stehen dafür bereit.

Barth/Berlin. Mit 4,2 Millionen Euro unterstützt der Bund im kommenden Jahr die Sanierung von Denkmälern in Vorpommern. Die Hälfte dieses Geldes fließt nach Barth. Dort werden die Sanierung der St. Marien-Kirche sowie die Instandsetzung des mittelalterlichen Papenhofes mit 2,1 Millionen Euro zusätzlich gefördert. Bundesweit werden 204 Projekte mit insgesamt 70,5 Millionen Euro unterstützt.

OZ-Bild

Die Hälfte des Geldes bekommt Barth / Der Rest fließt in 13 Denkmäler, darunter Kirchen in Prerow, Barth, Kenz und Tribsees

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„St. Marien-Kirchen gibt es deutschlandweit viele, aber die Barther St. Marien-Kirche ist eine der schönsten. Allein der Blick vom Turm über die Stadt und die Boddenlandschaft ist eine Reise wert“, betonte die SPD-Bundestagsabgeordnete Sonja Steffen, die im Haushaltsausschuss des Bundestages um die Gelder mitverhandelt hat.

Aus Sicht von Sonja Steffen lebt Barth vor allem „vom Tourismus, vom Charme der Landschaft und den vielen erhaltenen Denkmälern. Ich habe die beiden Projekte deshalb sehr gerne unterstützt“. Für die anstehenden Maßnahmen zur Instandsetzung und Sanierung stellt der Bund der St. Marien-Kirche 667000 Euro zur Verfügung. Der Papenhof, der älteste erhaltene Profanbau der Region Nordvorpommern, erhält aus dem Programm 1,47 Millionen Euro.

Gestern hat das Gremium die Mittel aus dem zweiten Teil eines Sonderprogramms zur Unterstützung des Denkmalschutzes nun freigegeben. In Vorpommern fließt das Geld in insgesamt 13 Denkmäler. Darunter befinden sich weitere Kirchen.

Für die Arbeiten an der St.Thomas-Kirche in Tribsees und der St. Petri-Kirche in Wolgast stehen 147000 beziehungsweise 320000 Euro bereit. Auch die St. Marien-Kirchen in Pasewalk und Ueckermünde erhalten eine Zuwendung. Ebenfalls zum Zuge kommt die Marien-Kirche in Kenz (250000 Euro). Sie war früher eine bedeutende Wallfahrtskirche. Unweit der Kirche befindet sich eine Quelle mit Heilwasser. Das dazugehörige Brunnenhaus ist bereits im Jahr 2003 wieder errichtet worden. Im 15. Jahrhundert war Kenz sogar der meistbesuchte Wallfahrtsort in der gesamten Region.

Denkmäler in der Hansestadt Stralsund oder auf der Insel Rügen sind in diesem Jahr nicht berücksichtigt worden. In Greifswald wird die Sanierung des Gesellschaftshauses „Straze“ in der Stralsunder Straße mit 425000 Euro gefördert. Das von 1846 bis 1849 erbaute Haus soll nach jahrzehntelangem Leerstand wieder zu einer Begegnungsstätte werden. Es ist die älteste erhaltene Spielstätte des Greifswalder Konzert- und Theaterwesens und ein Vorläufer des später erbauten Theaters. Auch die St. Jacobi-Kirche in Greifswald erhält 350000 Euro, die Orgel der dortigen St. Marien-Kirche 85

000 Euro.

Geld für Denkmäler

1,47Millionen Euro stellt der Bund für die Sanierung des Papenhofes in Barth bereit. Die dortige Marienkirche erhält 667000 Euro. Damit fließt die Hälfte der Denkmalmittel, die Vorpommern aus Berlin bekommt, nach Barth.

Weiterhin sind im Kreis Vorpommern- Rügen folgende Denkmäler berücksichtigt worden: St. Marien-Kirche in Kenz: 250 000 Euro, Seemannskirche in Prerow: 26 000 Euro, St.

Thomas-Kirche in Tribsees: 147 000 Euro, Stadtkirche in Marlow: 90000 Euro.

Benjamin Fischer

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