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Grimmen Abgesackte Autobahn: Fester Grund unter A 20 gefunden
Vorpommern Grimmen Abgesackte Autobahn: Fester Grund unter A 20 gefunden
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19:56 04.12.2017
Das abgesackte Autobahnteilstück der A20 an der Trebeltalbrücke bei Tribsees (Archivfoto) Quelle: Bernd Wüstneck / Dpa
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Tribsees

Erfreuliche Signale aus dem Erdboden unter der Abbruchstelle der A 20 bei Tribsees: Die Probebohrungen vor Ort seien bis in eine Tiefe von 23 Metern getrieben worden, sagte die Sprecherin des Landesverkehrsministeriums, Renate Gundlach. „Dabei zeigten die Baugrundaufschlüsse im Bereich der Schadensstelle, dass in etwa 22 Metern Tiefe fester Boden anzutreffen ist.“

Somit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass die von Verkehrsminister Christian Pegel (SPD) angekündigte Behelfsbrücke über die A 20 gebaut werden kann. Die Auswertung der Bodenproben sei aber noch nicht abgeschlossen, betonte Gundlach.

Dicke Betonpfähle statt Mörtelsäulen

Die Behelfsbrücke soll anders als der Fahrbahndamm auf konventionelle Weise mit dicken Betonpfählen in dem Moorgebiet gegründet werden. Dafür ist ein fester Boden unterhalb des Moores unabdingbar. Der Fahrbahndamm wird indes von tausenden, wenige Zentimeter dicken Mörtelsäulen getragen, von denen ein Teil offenbar nachgegeben hatte, weshalb die Autobahn nun im Moor liegt. Der verbliebene Teil des Fahrbahndamms müsse aber laut Pegel „noch mindestens zwei bis drei Jahre halten“.

Die Ermittlungen zur Schadensursache treten weiter auf der Stelle. Sie würden „angesichts der Komplexität andauern“, heißt es aus dem Ministerium. Ziel sei es, eine der Säulen, die die Fahrbahn tragen, zu bergen. Bisher ist dies nicht gelungen, da neben der Autobahn keine Kipper und Bagger fahren könnten, um den Schutt abzutransportieren.

Benjamin Fischer

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