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Abiturienten verabschieden sich

Grimmen Abiturienten verabschieden sich

400 Gäste erleben traditionellen Abi-Ball im Grimmener Kulturhaus

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Ein schöner Lebens- abschnitt endet, aber schon bald beginnt ein neuer.“Ole Markert (18)

Grimmen. Mithilfe einer selbstgebauten Zeitmaschine reisten die 64 Abiturienten des Gymnasiums Grimmen in die Vergangenheit. Im Stadtkulturhaus „Treffpunkt Europas“

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400 Gäste erleben traditionellen Abi-Ball im Grimmener Kulturhaus

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64 Schüler bekamen ihr Abschlusszeugnis. 400 Gäste erlebten die Veranstaltung im „Treffpunkt Europas“.

1,2 war der Notendurchschnitt der besten Schülerin.

12 Jahre drückten die Abiturienten die Schulbank.

stellten die Schüler fest, das endlich ein neuer Lebensabschnitt beginnt und das große Ziel Abitur erreicht wurde. Andererseits floss auch die ein oder andere Träne, da liebgewonnene Mitschüler verabschiedet wurden.

Die Moderatoren des Abends, Anja Pfefferkorn und Leo Kursinski, ließen die vergangenen Jahre Revue passieren. Besonders die Klassenfahrten ins Ukranenland bei Torgelow, nach Berlin und Dresden sowie die Studienfahrten nach Rom, Prag und Amsterdam waren laut Aussage der Abiturienten Highlights der Schulzeit und werden noch lange in positiver Erinnerung bleiben.

Viele der Schüler werden jetzt auch das Elternhaus verlassen und wegen der beruflichen Entwicklung in anderen Städten aktiv werden. „Ich gehe nach Kiel und mache dort bei den Stadtwerken eine Ausbildung zum Elektroniker für Betriebstechnik“, erzählt Hannes Kläve. Der 18-jährige Grimmener fügt hinzu: „Die zwölf Jahre Schule waren eine schöne Zeit, ich habe viele Freundschaften geschlossen.

Ich freue mich aber auch auf die Zukunft und meine Ausbildung.“

In dem bunten und kurzweiligen Programm beim Abi-Ball wurden unter anderem alte Bilder gezeigt, zum Beispiel vom 11.11., von den Klassenfahrten oder dem letzten Schultag. Manch einer der rund 400 anwesenden Gäste staunte nicht schlecht, wie sich die Schüler innerhalb der sechs Jahre am Gymnasium verändert haben. Die drei Klassen seien zu einem Verband zusammen gewachsen, wurde in den Reden der drei Tutorengruppen betont.

„Natürlich bin ich froh, dass ich mein Abitur endlich in der Tasche habe und jetzt quasi ein neues Leben beginnt“, sagt Ole Markert (18). „Aber es ist schon schade, das einige Freundschaften verloren gehen werden“, sagt der Grimmener, der eine Ausbildung bei Fries zum Groß-und Außenhandelskaufmann beginnen wird, über seine Gefühle.

Norman Müller (18) wird es in Zukunft nach Frankfurt am Main ziehen: „Dort werde ich ein Studium in der IT-Branche starten“, berichtet Norman.

„Ein Hoch auf uns“ sang der Schulchor, musikalisch begleitet von Schulleiter Norbert Kasch. Mit diesem Lied feierten sich die Gymnasiasten selbst für ihre erbrachten Leistungen. Besonderen Grund zur Freude hatten Julie Barth und Ida Latendorf. Die beiden Mädchen sind mit einem Durchschnitt von 1,2 die Jahrgangsbesten. Bei den Jungen ist Axel Zahn von den Noten her ganz vorn. Norbert Kasch ordnete in seiner Rede die Veranstaltung ins Universum ein. Er nahm Bezug zu aktuellen Themen und wünschte zusätzlich dem Jahrgang alles Gute für die Zukunft.

Ein großer Dank der Schüler galt den Lehrern, die sechs Jahre lang ihren Weg begleitet haben, aber vor allem den Eltern, ohne die der Weg der meisten nicht so verlaufen wäre wie bisher.

Als der ganze Jahrgang einen „Revolverheld“-Titel performte, war der Höhepunkt des Programms im Kulturhaus erreicht. „Das kann uns keiner nehmen, lasst uns die Gläser heben“, heißt es im Refrain des Liedes. Und tatsächlich passte der Text haargenau. Das Abitur kann den jungen Leuten keiner mehr nehmen, und die Gläser wurden ebenfalls gehoben, auf die im Endeffekt doch schöne Schulzeit.

Anton Schulz

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