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Grimmen Adebar brütet noch immer im alten Nest
Vorpommern Grimmen Adebar brütet noch immer im alten Nest
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04:11 02.03.2013
Martin Benz (78) lebt seit 1946 in Bassendorf. Hinter ihm das Storchennest, das er 1972 zusammen mit Erich Streck installierte. Quelle: Peter Franke

Adebar baut sein Nest noch immer auf dem Baum. Darauf ist der heute 78-jährige Martin Benz stolz. Nach dem Kriegsende 1945 mussten Benz und seine Eltern ihr Haus in Hinterpommern verlassen. „Drei Mann mit Maschinenpistole haben uns rausgeschmissen.“ Per Eisenbahn und zusammen mit anderen Flüchtlingen gelangte die Familie nach Tribsees. Am Ende blieben die Benz‘ in Bassendorf hängen, bewohnten dort ein Haus, das zuvor zum Gut gehörte.

Martin Benz, der bis heute „nie verheiratet“ war, arbeitete sein Leben lang in der Landwirtschaft. Zunächst auf eigenem Acker, ab 1958 in der Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaft (LPG).

„Feldarbeiten, Trecker fahren und dann Pumpenwart an der Beregnungsanlage, bis zur Wende“, berichtet Benz. Dann der Vorruhestand. Der Senior hat nun viel Zeit, sich um seinen kleinen Garten am Haus zu kümmern. „Ich baue Gemüse an, habe Obstbäume und halte noch zwölf Hühner. Da habe ich meine Freude dran — und dann auch noch Bio-Eier“, sagt Martin Benz lachend. In der Stadt wohnen wollte Benz noch nie. „Ich mag das Ruhige hier, die Natur. Und im Dorf bekommst du immer einen Parkplatz fürs Auto.“ Im Herbst geht Martin Benz gern angeln an der benachbarten Trebel. Mit Vorliebe auf Hecht und Barsch. „Ich habe lange keinen Aal gefangen“, stellt Benz fest.

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