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Grimmen Ärger um Beseitigung von Müll
Vorpommern Grimmen Ärger um Beseitigung von Müll
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08:08 05.10.2016
Die Polizei hatte am vergangenen Wochenende Einsätze aufgrund von illegaler Müllverbrennung.  Quelle: Tilo Wallrodt
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Grimmen

Die Polizei in Grimmen nahm am Sonnabend Anzeigen wegen illegaler Müllverbrennung auf. Wie der stellvertretende Leiter des Polizeireviers, Klaus Nehls, berichtete, wurden die Beamten unter anderem auf Rauch über Siemersdorf aufmerksam. Vor Ort stellten sie Reste von Gummischläuchen im Feuer fest.

Die illegale Abfallverbrennung kann ein Bußgeld von bis zu 100.000 Euro nach sich ziehen. Wie der Landkreis Vorpommern-Rügen mitteilt, ist auch das Verbrennen von Pflanzenmüll in den meisten Fällen nicht erlaubt. Gartenabfälle sollen durch Liegenlassen, Verrotten oder Einbringen in den Boden verwertet werden.

„Das Verbrennen von trockenen Pflanzenabfällen war jährlich im Oktober und März immer nur dann gestattet, wenn andere Entsorgungssysteme unzumutbar oder unmöglich waren“, sagt Bernd Liebelt, Fachgebietsleiter Umweltschutz des Landkreises. „Dieser Fall ist heutzutage jedoch so gut wie gar nicht mehr gegeben. Jeder hat die Möglichkeit, eine Bio-Tonne zu beantragen, und Gartenmüll so zu entsorgen.“ Wer sich gegen die braune Tonne entschieden hat, könne Abfälle kompostieren.

Katharina Ahlers

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