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Grimmen Altenpleen: Schulsanierung soll weitergehen
Vorpommern Grimmen Altenpleen: Schulsanierung soll weitergehen
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00:04 05.05.2018
Am 1. März wurde die sanierte Kranich-Grundschule (im Bild die Hofseite) in Altenpleen eingeweiht, doch Sockelabdichtung und Kellersanierung stehen noch aus und sollen nun so schnell wie möglich in Angriff genommen werden. Quelle: Foto: Aiu

Altenpleen. Mit einem alten Haus wird man nie fertig, da gibt es immer was zu tun – diese Volksweisheit ist auch im Altenpleener Amtsausschuss zur bitteren Erkenntnis geworden. Denn auch wenn die Kranich-Grundschule für gut 2,5 Millionen Euro grundlegend saniert wurde, bleiben noch einige Baustellen. Und die erfordern immerhin eine Investition von rund 700

000 Euro.

Dahinter stehen die Sockelabdichtung und Dämmung ebenso wie die Sanierung des Kellergeschosses im West- und Südflügel. Auch die sanitären Anlagen für die Lehrer sind noch aus alten Zeiten und müssen dringend saniert werden. „Das alles würde 722500 Euro kosten. Wenn wir aber unsere Chance auf Förderung wahren wollen, müssen wir von dieser Summe runterkommen“, erklärte Ines Materna-Braun im letzten Amtsausschuss. Die Verwaltungschefin begründet das so: „Es ergab sich die Möglichkeit, einen Förderantrag für das ILERL-Programm zu stellen. Dann würden wir für die Baumaßnahme 75 Prozent Zuschuss bekommen. Bedingung für ein vereinfachtes Verfahren ist, dass die Förderung die Summe von 500000 Euro nicht übersteigt.“ Dies gelinge, in dem man die Planungskosten splittet. Dann ergeben sich förderfähige Gesamtkosten von 662000 Euro, bei einem Fördersatz von 75 Prozent sind das dann 497000 Euro, womit man unter der besagten Grenze bleibt.

Eines nahm die Runde aber auch zur Kenntnis: In dem gewünschten zweiten Bauabschnitt sind nicht die Außenanlagen enthalten. Die würden noch einmal 500000 Euro verschlingen.

Da aus dem bewilligten Kredit des ersten Bauabschnittes noch Geld übrig ist – nämlich 170000 Euro – und das Amt Altenpleen als Bauherr und Schulträger außerdem auf eine Sonderbedarfszuweisung von 160000 Euro hofft, wäre nach jetzigem Stand keine erneute Kreditaufnahme nötig.

Die bereits erhaltene Sonderbedarfszuweisung für den 1. Bauabschnitt wurde noch nicht abgerechnet. Eine Verlängerung des Bewilligungszeitraumes liegt zwar vor, aber ob das übrige Geld nun verwendet werden darf oder die Mittel zurückgerechnet und dann wieder neu beantragt werden müssen, wollen Verwaltungschefin Ines Materna-Braun und Amtsvorsteher Peter Messing am 8. Mai im Innenministerium in Schwerin klären.

Am 1. März wurde der erste Bauabschnitt nach anderthalb Jahren Bautrubel bei laufendem Schulbetrieb fertiggestellt. Sechs Gemeinden haben diese Mammut-Aufgabe gestemmt – 1,695 Millionen Euro Förderung hat das Amt Altenpleen als Schulträger für die umfangreiche Sanierung mit Anbau vom Land bekommen. Außerdem gab es zur Absicherung der Investition auch eine Sonderbedarfszuweisung von 369000 Euro.

879 000 Euro betrug der Beitrag des Amtes und damit der sechs Gemeinden. Darin stecken der eigentliche Eigenanteil von 455000 Euro und 423000 Kofinanzierung, die das Amt ebenso stemmen musste. Geplant war ein Eigenanteil von 1,042 Millionen Euro. Über diese Summe hat das Amt einen Kredit aufgenommen. Nach Einsparungen bei Ausschreibung und Bau sind noch 163000 Euro übrig, die man nun so schnell wie möglich in Abschnitt 2 investieren möchte.

Ines Sommer

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