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Grimms grimmiger Grimmen-Rundgang: Geocacher erobern die Stadt

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Die von der Stadt Grimmen angebrachten Informationstafeln helfen zusätzlich bei der Orientierung.

Grimmen. Dank des neuesten App-Hits „Pokémon GO“ sieht man zur Zeit viele Jugendliche mit ihren Handys vor der Nase durch die Straßen laufen. Auch in Grimmen kann man die kleinen Kreaturen fangen. Doch nicht alle dieser „Smombies“ (Wortschöpfung aus Smartphone und Zombie) sind Pokémonspieler. Auch Geocacher sind darunter.

OZ-Bild

Grimms grimmiger Grimmen-Rundgang: Geocacher erobern die Stadt

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Geocaching ist eine elektronische Schatzsuche. Man bekommt GPS-Koordinaten und sucht diese mit Hilfe von einem GPS-Empfänger oder wahlweise sehr genauen Landkarten. Allerdings gibt es jetzt schon viele Apps, die diese ersetzen, so dass man als Ausrüstung meist nur sein Handy braucht. Die beliebteste unter ihnen bietet die Internetseite geocaching.com an. Hier findet man über 2,6 Millionen Geocaches weltweit. Die OZelot Jugendredaktion hat sich für euch in Grimmen auf die wahrscheinlich modernste Form der Stadterkundung gemacht.

Es gibt verschiedene Arten von Caches. Trackables reisen unter anderem um die ganze Welt, Wherigos vereinen virtuelle und reale Elemente, bis die richtigen Koordinaten erscheinen, und Multi-Caches lassen sich nur entschlüsseln, wenn man vorher die entsprechenden Hinweise an vorherigen Stationen sammelt. Klingt total schwierig? Ist es aber definitiv nicht! Und da es unterwegs immer wieder Belohnungen gibt, ist der Ehrgeiz sehr schnell geweckt.

Euch ist in der Trebelstadt noch kein Schatz begegnet? Dabei kann auch hier in Grimmen ein Geocacher viele Schätze sammeln. Ein ganz besonderer ist dabei „Grimms grimmiger Grimmen-Rundgang“. Der Grimm erzählt von seinen märchenhaften Abenteuern in der Trebelstadt und gibt dabei Hinweise auf die nächsten Stationen. So pustet er aus Frust fast die gesamte Stadtmauer weg, verkauft Ziegelsteine an die sieben Geißlein und versucht Rotkäppchen mit einer Mohrrübe zu fangen. Sehr hilfreich beim Lösen der Rätsel sind die Hinweisschilder, welche die Touristen auf dem offiziellen Altstadtrundgang begleiten. So findet man leicht heraus, auf welches Haus der Grimm klettert, um den Handwerkerswitwen ein Stück Fleisch zu stibitzen und wie viele Kamine dieses hat. Der Rundgang umfasst 13 Stationen und dauert etwa zwei Stunden. Am Ende müssen nur noch die Lösungen zusammen gerechnet werden. Dann hat man die Koordinaten, an denen der Schatz zu finden ist. Hier muss man nach der sagenumwobenen Dose Ausschau halten.

Der Rundgang ist eine tolle Möglichkeit, Grimmen näher zu erkunden. Selbst alteingesessene Grimmener werden Verblüffendes über die Geschichte ihrer Stadt erfahren. Also die OZelot-Lokalredaktion betont: Nicht nur etwas für Touristen. Die Tour ist insbesondere auch sehr geeignet für Kinder, da sie zu jeder Zeit Spielen und Lernen vereint. Doch keine Sorge, auch Jugendliche und Erwachsene aller Altersklassen kommen auf ihre Kosten und werden sicher schnell zum Geocacher.

Wer nun auf den Geschmack gekommen ist, kann sich ganz leicht die App im Store herunterladen. Anleitung, Tipps und Tricks gibt es sehr gut verständlich auf der Internetseite. (www.geocaching.com) Die Jugendredaktion wünscht viel Spaß!

Was ist Geocaching und wie funktioniert es?

Geocaching oder auf Deutsch GPS-Schnitzeljagd genannt, ist eine Art elektronische Schatzsuche.

Die Verstecke (Geocaches) werden anhand geographischer Koordinaten im Internet veröffentlicht und können mithilfe eines GPS-Empfängers, also beispielsweise eines Smartphone gesucht und gefunden werden.

Ein Geocache ist in der Regel ein wasserdichter Behälter, in dem sich ein Logbuch sowie häufig auch verschiedene kleine Tauschgegenstände befinden. Der Besucher kann sich in ein Logbuch eintragen, um seine erfolgreiche Suche zu dokumentieren. Anschließend wird der Geocache wieder an der Stelle versteckt, an der er zuvor gefunden wurde.

Ragna Stremlau

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