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Am Theater bröckelt Putz

Putbus Am Theater bröckelt Putz

Fürstenbau in Putbus muss saniert werden

Putbus. „Während eines starken Regengusses drang Wasser durch die geschlossenen Fenster in unseren Cafébereich“, erinnert sich Peter Gestwa noch genau. Und zwar an jenen Moment, der wohl den Ausschlag für die seit Jahren nötige Sanierung der Fassade des Theaters Putbus gegeben hat. „Es ist die erste größte Investition ins Haus nach dessen grundlegender Sanierung“, sagt der Theaterleiter, der seit Mai 2012 die Geschicke im Fürstenbau lenkt. Das war von 1992 bis 1998 vom damaligen Kreis Rügen für etwa 16,5 Millionen Mark auf Vordermann gebracht worden. 18 Jahre später ist das Theater zum Markt hin eingerüstet. Fenster des Hauses sind undicht, Stuck fiel im Winter von der Fassade, ebenso blättert Farbe an der hölzernen Eingangstür ab. „Über die Jahre kam immer mehr hinzu. Es hat sich quasi etwas angestaut“, sagt Gestwa. Und auch: „Früher hatten wir für Reparaturen einen eigenen Etat, aber seit Jahren nicht mehr.“ Nunmehr stehen für die Sanierung der Wetterseite nach Aussage von Gestwa etwa 170000 Euro zur Verfügung. Wie kommt’s? Nach Informationen der OSTSEE-ZEITUNG soll Landrat Ralf Drescher (CDU) bei einem Besuch des Theaters mit dessen „Krankenakte“ konfrontiert worden sein. Das muss so einen Eindruck hinterlassen haben, dass nunmehr mit der Therapie begonnen wurde. Die soll, so Gestwa in vier bis fünf Wochen abgeschlossen sein.

„Dann ist die Front zum Markt wieder fit. „Im nächsten Jahr soll die Fassade an der Alleestraße saniert werden.“ Die dortigen Säulen haben schon graue Füße, dort hat der Zahn der Zeit auch seine Spuren hinterlassen. Die zu beseitigen werde wohl auch 170000 Euro kosten. „Wenn man jahrelang nichts macht, wird es immer teurer“, sagt Gestwa. Das Theater habe „kein überragendes, aber auch kein schlechtes Jahr“ erlebt. Im Durchschnitt werde es von 30000 Gästen im Jahr besucht. Aber nicht nur die Gastspiele locken: „Die Führungen sind sehr erfolgreich“, sagt Gestwa. Er berichtet von etwa rund 10 000 Interessenten, die sich jährlich das Haus zeigen lassen. Chris-Marco Herold

OZ

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