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Grimmen Andrang zur Schnäppchenjagd ungebrochen
Vorpommern Grimmen Andrang zur Schnäppchenjagd ungebrochen
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03:51 09.09.2013
Der Andrang der Käufer war am Sonnabendnachmittag in der Brandhagener Mehrzweckhalle schon kurz nach 15 Uhr sehr groß.

Zweimal jährlich finden sie statt, die Flohmärkte „Rund ums Kind“ in Reinberg und Brandshagen. „Wir waren nach Brandshagen die Zweiten, die diese mittlerweile beliebten Verkaufsveranstaltungen durchführen, nun schon zum zwölften Mal“, erinnert sich Maren Worseg. Die Leiterin der Kindertagesstätte „Wirbelwind“ hat mit 14 Erziehern und sechs Mitarbeitern den Verkauf der 65 Anbieter organisiert. „Natürlich haben uns noch etwa 15 bis 20 Eltern dabei geholfen, sonst wären die zwei Tage kaum zu schaffen“, sagt sie. Nach der Eröffnung am Freitag können den ganzen Sonnabend 14 Tische für Selbstverkäufer genutzt werden. „Die sind trotz der fünf Euro Standgebühr heiß begehrt!“, weiß die 36-Jährige. 15 Prozent der Verkaufserlöse fließen an die Kindereinrichtung. Sie werden für Renovierungszwecke, momentan in Küche und Flur, genutzt. „Eltern und Erziehern machen die Flohmärkte trotz wochenlanger Vorbereitungsarbeiten der zwei Auktionstage immer viel Spaß“, berichtet die Hausherrin.

Auch Tanja Skowronek und Enrico Kraatz sind mit der „Ausbeute“ sichtlich zufrieden. „Wir haben alle Wintersachen für Leonie, wie Hosen, Pullis und einen Schneeanzug, hier günstig und fast neuwertig erhalten“, schwärmt die 34-jährige Stralsunderin.

Einen Tag später, am Sonnabendnachmittag, reihen sich die Autos dich aneinander auf der Dorfallee vor der Grundschule in Brandshagen. Der Nachmittag gehört dem Flohmarkt in der Mehrzweckhalle.

„Durch die beengten Platzverhältnisse haben wir die Zahl der Anbieter wieder auf 88 begrenzt, obwohl schon seit zwei Jahren das Café ausgelagert wurde. Im März kamen fast 400 Käufer in den zwei Stunden hierher, eine stolze Bilanz nach zehn Jahren“ , freut sich Christian Moestchen, der Flohmarkt-Organisator.

Etwa 20 der 39 Mitglieder des Vereins „Für Groß und Klein“ haben den 20. Flohmarkt, sozusagen ein kleines Jubiläum, aufgebaut. Pünktlich um 15 Uhr werden die Besucher vom Schlangestehen erlöst und eingelassen. Jetzt beginnt die Jagd nach den begehrten preiswerten Schnäppchen. Meist ist das Gesuchte schnell gefunden.

„Im vorigen Jahr um diese Zeit mussten wir sogar einen Einlaßstopp verhängen, so viele Interessenten kamen“, erinnert sich der Vereinsvorsitzende. „Zukünftig werden wir immer an den jeweils ersten Sonnabenden im März und September unseren Flohmarkt verantalten, soviel steht heute schon fest“, versichert er.

Der Dank an die Organisatoren und Helfer ist selbstverständlich, zehn Prozent vom Erlös der Verkäufe kommen der Kindertagesstätte und der Schule zugute.

Ein genialer Gedanke hat sich hervorragend entwickelt, nicht nur für das Kind, meint Christian Moestchen

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