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Grimmen Ansturm auf Kindersachen
Vorpommern Grimmen Ansturm auf Kindersachen
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00:00 04.03.2013
Oliver, Clara, Hannah und viele andere Kinder waren vom gro�en Spielzeugangebot begeistert. Fotos (4): Roswitha Pendzinsky
Reinberg

Vergangenes Wochenende gab‘s gleich drei derartige Veranstaltungen — in Grimmen, Zarrendorf und in Reinberg.

In Reinberg zeichnet ein großes Team von Erzieherinnen, Elternrat und Muttis für die Organisation in der Schule dafür verantwortlich. „Wir haben erstmals am Freitagabend für eine Stunde verkauft und waren erstaunt, wie gut das angenommen wurde“, erzählt Kita-Leiterin Maren Worseg von der Integrierten Kindertagesstätte „Wirbelwind“ Reinberg.

Die Zusammenarbeit mit der Schule klappt seit Jahren hervorragend — und so verwandelten sich die Klassenräume in Abteilungen für Kinderkleidung, ordentlich nach Größen sortiert. Die Aula war der Babyabteilung vorbehalten. Und dass das sicherlich auch in Zukunft so bleiben wird, zeigten die vielen jungen Muttis mit ihren Kleinen sowie mehrere Schwangere, die sich über preiswerte Artikel freuten. „Ich bin eigentlich wegen eines Autokindersitzes gekommen. Habe zwar keinen bekommen, dafür schöne Sachen für meine Kinder“ berichtet Fanny Pauketat aus Miltzow, die außerdem die gute Organisation lobte.

„Mama, Mama kommst du mal gucken, was ich gesehen habe“, ruft die kleine Clara (3) und zeigt auf die pinkfarbenen Schwimmflügel. Ihre große Schwester Hannah (6) hat hingegen ein Mikroskop in der „Spielwarenabteilung“ entdeckt. „Eigentlich bin ich wegen eines Kinderwagens gekommen“, berichtet Steffi Becher aus Abtshagen und verrät, dass sie ihr drittes Kind erwartet.

Die Spielzeuge ziehen nicht nur die Kinder an, sondern regelmäßig auch Beate Driesen: „Ich schaue nach Kinderbüchern, die sind immer ziemlich teuer“, verrät die Tagesmutter aus Greifswald, die gleichzeitig Sommersachen für ihren Sohn Oliver (5) sucht.

Für 60 Anbieter von Kinderkleidung hat das Team der Kita beim Flohmarkt den Verkauf übernommen. Von Anfang an ist Anke Kohs dabei, deren Sohn inzwischen den Hort besucht, dabei. Sie ist für die Finanzen verantwortlich. Eine große Hilfe ist dabei ein Computerprogramm, das übrigens von einer Mutter entwickelt wurde.

„Wir sind spätestens zwei Stunden nach Ende des Marktes mit allem fertig. Wir sind ein eingespieltes Team und es ist eine super Zusammenarbeit“, berichtet die junge Frau. „Ich habe mir extra einen Tag Urlaub genommen, weil das immer so einen Spaß macht“, schwärmt Angelika Korth über die Zusammenarbeit der Organisatoren. 15 Prozent des Erlöses gehen an die Kita. „Das Geld geht in die Höhepunkte im Laufe des Jahres oder für Eintrittsgelder, wenn wir Ausflüge machen“, erzählt Maren Worseg. Dazu trägt der Kuchenverkauf bei, den Erzieher und Eltern gestiftet haben. In der unteren Etage der Schule boten 16 private Anbieter ihre Sachen an. Zu ihnen gehörte der 9-jährige Oskar Schön, der sich mit seiner gleichaltrigen Freundin Hannah den Stand teilte. „Mit den Rittern habe ich früher gern gespielt. Jetzt brauche ich die nicht mehr. Jetzt bin ich lieber am Computer oder beschäftige mich mit Lego“, erzählt der Blondschopf aus Stahlbrode. „Über die Ritter wird sich mein Sohn Johann freuen, die sind ja noch fast wie neu“, freute sich Andrea Herlemann. Und so wechselten in Reinberg viele Sachen ihre Besitzer und am Ende waren alle zufrieden.

Roswitha Pendzinsky

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