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Grimmen Ansturm der Schnäppchenjäger
Vorpommern Grimmen Ansturm der Schnäppchenjäger
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03:37 02.09.2013
Im Laufe des Nachmittags kamen hunderte Besucher zum Flohmarkt rund ums Kind. In erster Linie waren es Frauen. Fotos (4): Raik Mielke

Grimmen — Riesiger Andrang beim fünften Flohmarkt rund ums Kind: Hunderte Schnäppchenjäger warten am Samstagnachmittag kurz vor 13 Uhr ungeduldig vor der Mehrzweckshalle der Grundschule „Friedrich Wilhelm Wander“ in Grimmen.

„Das Warten lohnt sich auf jeden Fall, denn bei diesen Märkten findet man inzwischen die tollsten Sachen für sein Kind”, findet Sandra Kellner. Die 29-Jährige besucht regelmäßig solche Themenmärkte. „Vor allem Kinder wachsen einfach zu schnell aus ihren Sachen heraus”, findet Ramona Schimmelpfennig (44). Und natürlich spielt auch der finanzielle Faktor eine entscheidende Rolle. „Hier bekomme ich wirklich Kleidung in sehr guter Qualität für einen Bruchteil des Geldes, das ich im Laden dafür bezahlen würde”, sagt Kathrin Witt (35).

Als die Organisatoren vom Schulförderverein der Grundschule dann die Türen öffnen, sind die vorbereiteten Tische sofort dicht umlagert. „Wichtig ist, sich schnell einen Überblick zu verschaffen und nicht lange zu zögern”, schmunzelt Kristin Telke. „Toll, so viele Leute waren noch nie da”, ist Katja Mann, eine der Hauptorganisatorinnen, ganz begeistert. „Wir haben einmal ganz klein angefangen, inzwischen haben sich diese Flohmärkte rund ums Kind zu echten Rennern entwickelt”, freut sich auch Nicole Löhrke.

Die zu Hunderten erschienen Besucher haben an diesem Nachmittag auch eine bisher unerreichte Auswahl an Mode und Spielzeug zur Verfügung. Im Vorhinein haben 67 Personen ihre Artikel abgegeben, sind die Organisatoren sehr zufrieden.

Und das Prinzip ist ebenso einfach wie erfolgreich. „Zum einen verstauben die Anziehsachen nicht in irgendwelchen Kisten und können gut weitergetragen werden. Außerdem kommt so der eine oder andere Euro zusammen”, findet Maria Suttow (34).

Dass an diesem Nachmittag vor allem Frauen unterwegs sind, überrascht Thomas Schramm (37) nicht. „Ich finde die Idee super, aber für uns Männer geht es hier ganz schön wild zu, wenn die Frauen beim Shopping sind”, scherzt der Grimmener. Die Kinder sieht man an diesem Tag mit funkelnden Augen im hinteren Bereich der Halle. Spielzeug über Spielzeug haben die Veranstalter hier platziert und so mancher Knirps kommt sich vor wie im Paradies. „Ich habe schon etwas gefunden”, erzählt Melissa Jägerlehner mit einem großen Lächeln auf dem Gesicht.

„Spielzeug verliert häufig nach einer Saison den Reiz, da ist es schön, wenn man auf solchen Märkten beim Kauf ein wenig Geld sparen kann”, kommentiert Mirka Schmietendorf die Flohmarkt-Angebote.

Am Ende des Tages gibt es also nur glückliche Gesichter. „Die Resonanz war super. Zehn Prozent der Einnahmen kommen dem Schulförderverein zu Gute. Mit diesem Geld organisieren wir beispielsweise Festlichkeiten oder Ausflüge unserer Grundschüler”, erklärt Katja Mann abschließend.

Raik Mielke

Den Unterwasserfahrstuhl in die Ostsee am Kopf der Seebrücke des Ostseebades benutzen täglich rund 400 Gäste. Im September feiert die Gondel ihr fünfjähriges Bestehen.

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