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Grimmen Anwohner bemängelt Verkehrssicherheit in Brandshagen
Vorpommern Grimmen Anwohner bemängelt Verkehrssicherheit in Brandshagen
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11:11 29.11.2018
René Wendt befürchtet, dass es zu Unfällen entlang der Wüstenfelder Straße in Brandshagen kommen kann, weil aufgrund des geplanten Feuerwehr-Neubaus dort der Gehweg vorübergehend verschwunden ist. Quelle: ALMUT JAEKEL
Brandshagen

René Wendt macht sich Sorgen um die Verkehrssicherheit in seinem Wohnort Brandshagen. An der Ecke Wüstenfelder Straße/Dorfstraße soll nach langer Planung endlich das neue Feuerwehrgebäude entstehen. Das Gelände ist beräumt und eingezäunt und auch ein Stück Gehweg entlang der Wüstenfelder Straße ist verschwunden. „Die Gehwegplatten wurden aufgenommen, es bleibt nur ein Rasenstreifen an der viel befahrenen Straße“, sagt René Wendt. Doch gleich anschließend an die Baustelle beziehungsweise auf der anderen Fahrbahnseite seien Bushaltestellen. Viele Fahrschüler müssten hier täglich – und in diesen Monaten fast immer im Dunkeln – entlanggehen. „Das ist doch viel zu gefährlich für die Kinder“, sagt der Anwohner, der seit 1991 in Brandshagen zu Hause ist.

„Diese Einschränkungen müssen die Brandshagener jetzt leider hinnehmen, eine andere Lösung gibt es nicht“, sagt Sundhagens Bürgermeister Helmut Krüger (CDU) auf OZ-Nachfrage. Auf beiden Seiten der Straße gebe es Grünstreifen, die genutzt werden könnten. Wenn die Arbeiten es zulassen, werde schnellstmöglich für einen neuen Gehweg gesorgt. Etwa ein Jahr lang würde der jetzige Zustand allerdings anhalten.

Ebenfalls in der Wüstenfelder Straße, direkt am Supermarkt, ist eine Lösung für Fußgänger jedoch in Sicht. Der lange ersehnte Fußweg ist dort so gut wie fertig.

Aber viele Mütter seien in Brandshagen mit Kinderwagen in Richtung Netto-Supermarkt an der Baustelle unterwegs. Für sie sei dieser Weg über den Rasen keinesfalls optimal, und auch die älteren Brandshäger, die zum Einkaufen gehen, hätten dort große Schwierigkeiten, meint Wendt.

Generell findet er die Verkehrssicherheit in Brandshagen nicht gut genug abgesichert. Entlang der Neuhöfer Straße zischen vor allem in der Saison die Autos in Richtung Strelasund. Im Kindergartenbereich, wo es auch eine Tagespflegestelle für Mädchen und Jungen gibt, seien das Verkehrsaufkommen und vor allem die Geschwindigkeit der Fahrzeuge nicht immer angepasst. Deshalb begrüßt René Wendt die Initiative der dortigen Tagesmutti, die mehrere „Schildermännchen“ aufgestellt hat, die die Autofahrer an die spielenden oder dort entlang laufenden Kinder erinnern sollen. Auch in der Neuhöfer Straße gibt es inzwischen solch ein Männchen – angefertigt von René Wendt.

Almut Jaekel

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