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Anwohner klagen über Rattenplage im Stralsunder Teichhof

Stralsund Anwohner klagen über Rattenplage im Stralsunder Teichhof

Unzählige Nager werden wohl von Müll und Brotresten vom Entenfüttern angelockt

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Die Nachbarn Sieglinde Oehlke und Torsten Langbein beklagen eine Rattenplage im Teichhof in Knieper West.

Quelle: Alexander Müller

Stralsund. Es könnte so schön sein auf dem Teichhof in Knieper West. Zwischen Wohnblöcken prägen Wiesen, geschwungene Wege und friedliche Enten das Bild.

Wären da nicht diese Schatten, die raschelnd von einem Busch zum nächsten huschen. Zum Ärger der Anwohner haben sich im Teichhof unzählige Ratten breitgemacht.

Die Nachbarn Sieglinde Oehlke und Torsten Langbein stehen am Ufer eines Teiches und zeigen auf dunkle Löcher zu ihren Füßen. „Hier leben ganze Ratten-Familien“, beklagt die 61-Jährige. Abends, im Schutz der Dunkelheit, kämen sie hervor, sagt sie. „Ich habe sie aber auch schon mitten am Tag zwischen spielenden Kindern gesehen.“ In Sieglinde Oehlkes Hausflur haben Nachbarn Zettel mit der Aufforderung aufgehängt, die Türen geschlossen zu halten. „Bis jetzt hat es noch keine Ratte ins Haus geschafft. Gott sei Dank!“

In den vergangenen drei Jahren habe sich das Ratten-Problem zugespitzt, meint Nachbar Torsten Langbein. Der 50-Jährige glaubt, dass die Brotreste vom Entenfüttern und der umherliegende Müll die Nager anlocken.

Die Stadtverwaltung hat nun den Ratten am Teichhof den Kampf angesagt. „Das Problem am Teichhof ist der Hansestadt Stralsund bekannt. Wir setzen uns zeitnah mit dem Schädlingsbekämpfer in Verbindung, um dort schnell Abhilfe schaffen zu können“, sagt Stadtsprecher Peter Koslik. Ein Verbot des Fütterns von Enten sei zwar grundsätzlich möglich, ist aber nicht angedacht. Stattdessen könnte ein Köderhäuschen aufgestellt werden, wie es eines an der Futterstelle an den Weißen Brücke gibt. „So können dort weiterhin die Enten gefüttert werden“, sagt Koslik.

Der Stralsunder Schädlingsbekämpfer Jörg Rammbaum weist auf die Gefahren hin, die von Ratten als Krankheitsüberträger ausgehen. „Krankheiten können durch Berührung von Kot oder durch direkten Kontakt übertragen werden. Die Wahrscheinlichkeit eines direkten Angriffs ist aber gering“, sagt er. Die Tiere würden am effektivsten dort bekämpft, wo sich viele von ihnen aufhalten, zum Beispiel in der Kanalisation „Dort werden giftige Köder ausgelegt, um die Anzahl der Tiere gering zu halten“, erklärt Rammbaum. Für das Auslegen von Ködern gelten bestimmte Regeln. Sie müssen in geschlossenen Bereichen oder in gesicherten Köderboxen ausgelegt werden, um niemanden zu gefährden.

OZ

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