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Grimmen Ball der Pferdefreunde wieder in Kaschow
Vorpommern Grimmen Ball der Pferdefreunde wieder in Kaschow
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12:02 11.02.2019
Florian Villwock (RSG Wöpkendorf) aus Tempel beim Turnier in Miltzow. Ihre Besten werden die Reiter 2019 auch wieder bei einer Kreismeisterschaft ermitteln. Quelle: OZ-Archiv
Grimmen

44 Mitgliedsvereine zählt der Kreisreiterbund Vorpommern-Rügen. Mehr als 1700 Reiter und Pferdefreunde sind in ihnen aktiv. „Damit sind wir im Land Mecklenburg-Vorpommern der stärkste Verband“, sagt deren Vorsitzende Birca Roos. „Aber wir haben bei weiten nicht die meisten Reiter mit Turnierlizenzen in unseren Reihen“, relativiert die pferdesportbegeisterte Frau, die seit etlichen Jahren auch Vorsitzende der Wöpkendorfer Reiter ist. Es gebe eben sehr viele reine Freizeitreiter zwischen Rügen, Ribnitz-Damgarten und Grimmen, und auch von den Turnierreitern hätten sich die meisten den Wettkämpfen im Breitensport verschrieben. Acht Turniere kreisweit gebe es jährlich aber immerhin – außerdem auch noch einmal fast so viele Breitensporttage.

Birka Roos Quelle: OZ-Archiv

Jugendherberge Barth soll verkauft werden

Ins Reiterjahr 2019 blickt die Chefin des Kreisreiterbundes nicht sorgenfrei. Bauschmerzen bereiten Birca Roos vor allem die Kinder- und Jugendsportspiele. Deren Zukunft ist ungeklärt. „Die Jugendherberge in Barth – seit Jahren Austragungsort für diesen Höhepunkt in der Nachwuchsarbeit – soll verkauft werden“, begründet die Vorsitzende des Kreisreiterbundes. Gerade für die jüngeren Reiter seien diese Wettbewerbe interessant, da dabei Theorie, Geschicklichkeit und Reitpraxis gleichermaßen gefragt sind. „Das in Barth ist noch so ein Turnier, wie ich das aus DDR-Tagen kenne“, schwärmt Birca Roos von der Veranstaltung. „Ein richtiger Vereinsausflug mit Übernachtungen. Auch deshalb hoffe ich, dass es dort weitergeht.“Weil sich die Reiter der Region fast ausschließlich in der sogenannten grünen Saison zu ihren Turnieren treffen und es kaum eine Hallenturniersaison in Vorpommern-Rügen gibt, ist Birca Roos froh, dass am 23. Februar mit dem „Ball der Pferdefreunde“ in Rademacher’s Festscheune in Kaschow auch in diesem Jahr wieder eine Möglichkeit besteht, dass sich Reiter und Züchter treffen, austauschen und gemeinsam feiern. „Noch gibt es einige Karten“, sagt Birca Roos, sie können direkt bei ihr (Telefon 01723152139 oder unter birca.ross@gmx.de) bestellt werden.Dort wird nicht nur gemeinsam gefeiert und geklönt, es sollen – wie bereits in den Vorjahren – erfolgreiche Züchter und Reiter ausgezeichnet werden. „Zum Beispiel die Sieger und Platzierten des Vorpommern-Rügen-Cups 2018 in den Disziplinen Dressur und Springen“, kündigt Birca Roos an. „Seit 2012 gibt es diese Serie im Landkreis und mit mehr als 50 Teilnehmer hat sie sich inzwischen gut etabliert“, schätzt sie ein. Gleichzeitig werde durch das Engagement von Sponsoren in Ehrenpreise der Dressursport gefördert, freut sich die Fachfrau, die erst seit dem vergangenen Jahr nicht mehr selbst im Turniersport aktiv ist. Außerdem werden traditionell zum Ball die Medaillengewinner der Landesmeisterschaften, die im Kreis zu Hause sind, eingeladen.

Wieder Kreismeisterschaften in Poseritz auf Rügen

Der VR-Cup ist alljährlich eine der selbst gesteckten Hauptaufgaben des Kreisreiterbundes Vorpommern Rügen. Birco Ross: Dazu kommen unter anderem die Kreismeisterschaften in Dressur und Springen. In diesem Jahr werden sie – nach einjähriger Pause – Anfang Juni wieder in Poseritz auf Rügen stattfinden. „Dort passt einfach alles: Es gibt viel Platz, die Struktur ist optimal und nirgendwo sonst haben wir so viel Publikum“, begründet sie, warum es die Reiter zur Kreismeisterschaft immer wieder auf die Insel zieht. Dort werde der Wettkampf für die Kinder und Jugendlichen zum Erlebnis, „um die Ehre zu reiten“, und das sei ihr wichtig.Ein weiteres Highlight der VR-Reiter, ebenfalls organisiert vom Kreisreiterbund, wird auch 2019 wieder die Mannschafts-Kreismeisterschaft in Trent, ebenfalls auf Rügen, sein. Birca Roos: „Wir sind der einzige Kreis, in dem es solch einen Mannschaftswettbewerb in Dressur und Springen gibt.“ Diese Wettbewerbe tuen dem Turnier und dem „Wir-Gefühl“ in den Vereinen gut. Immerhin acht Mannschaften starteten 2018, erste Anfragen nach einer Neuauflage gab es schon im November.Noch mehr für die Teambildung werde bei den alljährlichen Vereinsmeisterschaften, die zum vierten Mal in Semlow stattfinden, unternommen. In acht unterschiedlichen Wertungsprüfungen – angefangen beim Führzügelwettbewerb und einfachen Reiterwettbewerb für die Jüngsten bis zu Dressuren und Springen der unterschiedlichen Leistungsklassen müssen die einzelnen Vereine möglichst alle Wettbewerbe besetzen. „Und jede Teilnahme wird gleich gewichtet“, erklärt Birca Roos. 2018 gab es fünf teilnehmende Vereine, die alle Prüfungen besetzten, der Stralsunder Reitverein gewann überlegen, auf den Plätzen „war es dann aber eine sehr enge Kiste“, so die Verbandschefin. Ihr eigener Wöpkendorfer Verein belegte übrigens den Bronzeplatz. „Für dieses Jahr fehlt uns aber bisher noch ein Führzügel-Kind.“ In dieser Klasse wird das Pferd der jüngsten Reiter noch von einem erfahrenen Mitstreiter geführt. Im Voraus planen, mitfiebern, die Wettkämpfe der Vereinskollegen anschauen – all das bereichere bei dieser Ausschreibung das Vereinsleben.

Almut Jaekel

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