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Barther Tomaten diesmal besonders „frühreif“

Barth Barther Tomaten diesmal besonders „frühreif“

Vier Wochen eher als sonst werden die ersten Nachtschattengewächse geerntet

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Gärtner Marcel Schulz und Produktionsleiterin Elfie Lausch ernten die Barther Tomaten vier Wochen früher als sonst.

Quelle: Volker Stephan

Barth. Dank des sonnigen Wetters können die aktuell circa 40 deutschen und polnischen Mitarbeiter der Hahn Gemüsebau GmbH Barth bereits seit dieser Woche in größerem Umfang Strauchtomaten ernten. Kleinere Mengen der roten Delikatessen waren bereits seit Anfang der vergangenen Woche erntefrisch aus den Gewächshäusern an den Verkaufsstand in der Versandhalle gelangt. Nun wird so viel geerntet, dass es lohnt, diesen ganztägig für die Kunden aus Barth und aus der Region zu öffnen.

Geschäftsführer Wolfgang Hahn ist mit dem Start in die Erntesaison zufrieden. Nie zuvor  waren die ersten Tomaten so früh reif. Noch vor wenigen Jahren war das nicht vor Mitte Mai der Fall. Für den ertragreichen und frühzeitigen Erntebeginn 2016 sorgten vor allem die optimalen Anbaubedingungen in den modernen Großgewächshäusern, der auf Anfang Februar vorgezogene Pflanztermin und das ausgeklügelte Energiekonzept des Betriebes.

Ein mit Gas betriebenes Blockheizwerk sowie die gute Isolation der Hallen machten es möglich, frühzeitiger und gleichzeitig ökonomisch sinnvoll mit dem Beheizen der Gewächshäuser zu beginnen. Der Handel wird Ende der kommenden Woche die ersten Barther Tomaten bekommen. „Dann wird die Erntemenge entsprechend hoch sein. Wir liefern überwiegend nach M-V, Schleswig-Holstein, Hamburg und Berlin sowie bis in Teile von Niedersachsen“, so Wolfgang Hahn.

Während der Handel vor allem Rund-, Strauch- und Cocktailtomaten bevorzugt, können die Privatkunden aus einer größeren Sortimentsvielfalt wählen. Zurzeit umfasst die neben den kleinen Strauchtomaten „Anna Isa“ und ihren großen Verwandten der Sorte „Lyterno“ auch Cocktailtomaten, Cherrytomaten und Pflaumentomaten. Nur die Rundtomaten, weithin als die Barther Tomaten bekannt, lassen noch auf sich warten. „Ein bis zwei Wochen könnte es dauern, bis sie reif sind“, schätzt Produktionsleiterin Elfi Lausch. Der Grund ließ sich einfach erklären: „Weil der Handel zuerst nach Strauchtomaten verlangt, haben wir die zuerst gesetzt. Folglich sind sie auch eher als die etwa zwei Wochen später gesetzten Rundtomaten reif“. Ergänzt wird das gegenwärtige Sortiment durch Finger-, Mini- und Salatgurken, ab Anfang Juni werden gelbe und rote Spitzpaprika hinzukommen.

Von vs

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