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Bauarbeiten in der Pappelallee dauern länger

Greifswald Bauarbeiten in der Pappelallee dauern länger

Maßnahme soll Mitte Juli beendet sein / Fertigstellung zehn Wochen verspätet / Kosten von 530 000 Euro gehalten

Greifswald. Die Bauarbeiten in der Pappelallee im Stadtpark zwischen Christuskirche und Unterführung Koitenhäger Landstraße dauern noch bis Mitte Juli und damit etwa zehn Wochen länger als geplant. Das teilt die Stadtverwaltung auf OZ-Nachfrage mit.

Bereits seit Herbst ist der Abschnitt inklusive der Unterführung Koitenhäger Landstraße komplett gesperrt. Die Pappelallee als Verbindung zwischen Schönwalde II, dem Ostseeviertel und dem Elisenhain wird sowohl von Radfahrern als auch Fußgängern intensiv genutzt.

Weil der Asphalt rissig war, hat die Stadt die Gelegenheit für einen Umbau genutzt. Auf einer Länge von 470 Metern entsteht ein getrennter Rad- und Fußweg. Dieser ist fünf Meter breit statt bislang 3,50 Meter.

Um das zu ermöglichen, mussten 37 Bäume, vorwiegend Pappeln, gefällt werden. „Im Gegenzug werden insgesamt 62 Bäume, hauptsächlich Linden und Erlen, aber auch Ahorn gepflanzt“, sagt Stadtsprecherin Andrea Reimann. Grund für die Verzögerung der Baumaßnahme sei der schwierige Untergrund gewesen. „Es wurde nach einer geeigneten Technologie gesucht, um den Boden zu verbessern.

Als Lösung wurde ein Kalk-Zement-Gemisch eingebracht. Das führte zu der etwas längeren Bauzeit“, erklärt Reimann. Trotzdem konnten die Kosten in Höhe von 530000 Euro gehalten werden. Die Maßnahme wird vorrangig aus Städtebaumitteln finanziert.

Neu auf der Strecke sind die vielen Bänke und Papierkörbe. Insgesamt 16 LED-Leuchten erhellen künftig den Weg. Ein Graben und zwei Durchlässe wurden saniert, um die Entwässerung im Stadtpark zu verbessern. „Die kurze Verbindung zwischen Pappelallee und Weg an der Christuskirche erhält eine wassergebundene Decke“, sagt Reimann. Auch die beiden Auffahrten zur Koitenhäger Landstraße werden neu gepflastert.

OZ

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