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Grimmen Behelfsbrücke für abgesackte A 20 wird nicht gebaut
Vorpommern Grimmen Behelfsbrücke für abgesackte A 20 wird nicht gebaut
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07:38 06.12.2017
Das abgesackte Autobahnteilstück der A20 an der Trebeltalbrücke bei Tribsees (Mecklenburg-Vorpommern) wird von Fachleuten begutachtet. Quelle: Bernd Wüstneck / Dpa
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Tribsees/Schwerin

Die geplante Behelfsbrücke über das abgesackte Teilstück der A 20 bei Tribsees (Vorpommern-Rügen) kann nicht gebaut werden. Straßenbauverwaltung und Energieministerium gehen aufgrund der bisherigen Erkenntnisse aus der Baugrunderkundung nicht mehr davon aus, dass der ebenfalls auf der Moorlinse liegende Teil der A 20 hinter der Unglücksstelle noch ausreichend tragfähig ist, um während der mehrjährigen Bauzeit den mit einer Behelfsbrücke verbundenen Verkehr tragen zu können, teilte das Ministerium am Dienstag mit.

„Wir werden deshalb jetzt unsere Kräfte auf die Reaktivierung der ehemaligen Behelfsstraße östlich von Langsdorf konzentrieren, damit diese die Verkehre während der Bauzeit aufnehmen kann“, folgerte Landesverkehrsminister Christian Pegel (SPD). „Die Behelfsbrücke als unsere Vorzugsvariante war an die Bedingung geknüpft, dass der Damm westlich der eigentlichen Schadensstelle zumindest für zwei bis drei Jahre stabil genug ist, um den Verkehr aufzunehmen, der mit Hilfe der Brücke über die Schadensstelle geleitet werden sollte. Die Aussagen der Gutachter stellen nun leider fest, dass dies nicht so ist. Da wir keinesfalls die Sicherheit der Autofahrer gefährden können, müssen wir diese Möglichkeit verwerfen.“ Mit einer Inbetriebnahme der ehemaligen Behelfsstraße könne jedoch eine Umfahrung von Langsdorf erreicht werden. So könnten aktuelle Belastungen durch den Autobahnverkehr in den betroffenen Ortslagen entfallen. 

Umfahrung frühestens im Sommer 2018 fertig

Die Behelfsbrücke sollte bis zum Sommer 2018 fertig sein. Minister Christian Pegel hatte dies Mitte Oktober bei einer Besichtigung der A20-Abbruchstelle in Aussicht gestellt. Dieser Termin für eine Entspannung des A-20-Verkehrs in der Region bei Tribsees scheint nun kaum noch haltbar zu sein. „Werden alle Unwägbarkeiten schnell gemeistert, könnte die rund ein Kilometer lange Umfahrung frühestens im Sommer 2018 in Betrieb genommen werden“, so der Minister.

Über die A 20 rollt ein Großteil des Verkehrs in die Urlaubsgebiete an der Ostsee. Ende September war auf der Fahrspur in Richtung Rostock südlich von Tribsees die Straße seitlich weggebrochen. Es entstand ein Loch von etwa 10 Metern Breite, 40 Metern Länge und 2,50 Meter Tiefe. Seither ist die Strecke dort gesperrt. Durch den Wegfall der geplanten Behelsbrücke wird die A 20 der Abbruchstelle für die mehrjährigen Reparaturarbeiten vollständig gesperrt bleiben.

Axel Büssem und Kay Steinke

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