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Beim Sportfest geht es heiß her

Die OSTSEE-ZEITUNG vor Ort – in Grammendorf Beim Sportfest geht es heiß her

68 Mädchen und Jungen lernen in der „Hummelschule“

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Das Sportfest zum Ende des Schuljahres hat Tradition an der Grammendorfer Schule. Fotos (2): Claudia Noatnick

Grammendorf. Schneller, höher, weiter – beim Sportfest der Schule Grammendorf geht es heiß her. Die Jungen und Mädchen sind auf dem Sportplatz begeistert bei der Sache.

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68 Mädchen und Jungen lernen in der „Hummelschule“

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Dass noch in diesem Jahr mit der Sanierung der schuleigenen Sporthalle begonnen werden soll, um die Bedingungen für den regulären Sportunterricht zu optimieren, freut Schulleiterin Annette Buck besonders. „Das Dach und der Dachboden werden gedämmt und die Turnhalle saniert“, erzählt sie. Und, dass die Sanierung mit einer hundertprozentigen Förderung vorgenommen werden soll. „Das ist eine tolle Sache“, findet sie. Insgesamt 605000 Euro sollen investiert werden.

An der im Volksmund „Hummelschule“ genannte Grammendorfer Bildungseinrichtung lernen 68 Jungen und Mädchen, im neuen Schuljahr werden dort 14 Kinder eingeschult. Und die haben dann wie auch die Zweit- bis Viertklässler die Möglichkeit, ein besonderes Angebot zu nutzen. „Ab dem Schuljahr 2016/17 sind wir eine volle Halbtagsschule“, berichtet Annette Buck. Das bedeutet, feste Öffnungszeiten für die Schule und aus bislang obligatorischen Arbeitsgemeinschaften werden feste Angebote.

Und da haben die Grammendorfer tolle Offerten für die Schüler: Ob Keyboard- oder Instrumentalgruppe, Computer- oder Knobelkurs, Sport, Handarbeit oder Kochen und Backen – die Palette ist groß. „Im kommenden Schuljahr wollen wir auch einen Flötenkurs anbieten, mal sehen, wie dieser angenommen wird“, erzählt die Schulleiterin und ist dankbar, dass sich sogar Eltern bereit erklären, Kurse zu übernehmen. So habe beispielsweise eine Mutter vorgeschlagen, das Angebot „Kochen und Backen“ zu übernehmen. 14-täglich brutzeln bis zu zehn Mädchen und Jungen mit Katharina Block tolle Sachen. „Da werden Nudeln mit Tomatensoße gekocht, Kuchen gebacken oder sogar Königsberger Klopse zubereitet“, erzählt Annette Buck.

Froh ist die Direktorin, dass sie seit Mai diesen Jahres eine Schulsozialarbeiterin beschäftigen kann. Es ist eine halbe Stelle. „Die Kinder nehmen das Angebot, mit jemandem über ihre Sorgen und Nöte reden zu können, sehr gut an“, erzählt die Schulleiterin und bedauert es, dass sie Anke Peters nicht von Montag bis Freitag beschäftigen kann.

Wenn sie drei Wünsche frei hätte? „Ich würde mir wünschen, dass ich unsere Schulsozialarbeiterin in Vollzeit beschäftigen dürfte, dass wir vielleicht ein paar Kinder mehr zu unterrichten bekämen und dass wir noch lange unseren Status als kleine Schule auf dem Lande behalten“, so die Grammendorfer Schulleiterin.

Sanierung verzögert sich

Die Fördermittel für die Sanierung der Turnhalle sowie des Dachs der Grammendorfer Schule liegen bereit. „Da ist alles im grünen Bereich“, sagt Bürgermeister Udo Peters (CDU). Aber: „Es klemmt zurzeit. Der Wirtschaftsminister fragt schon immer nach dem Stand der Dinge.“ Die Bauunterlagen würden momentan noch geprüft, informiert Anke Haß, Leitende Verwaltungsbeamtin im Amt Recknitz-Trebeltal. Eigentlich sollten die Arbeiten schon in den Sommerferien beginnen, doch daraus wird wohl nichts, denn die Ausschreibung dafür müsse ja auch noch erfolgen. „Die Bauarbeiten beginnen auf jeden Fall im Spätsommer oder im Frühherbst“, ist Anke Haß sicher.

Das Amt Recknitz-Trebeltal ist Eigentümer des Gebäudekomplexes und Schulträger. pf

Claudia Noatnick

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