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Grimmen Blasmusik, Stiefelweitwurf, Tanz und Feuerwerk gehören dazu
Vorpommern Grimmen Blasmusik, Stiefelweitwurf, Tanz und Feuerwerk gehören dazu
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00:00 25.06.2016
Ingrid Vogt (11) mit Fan-Hut am Bootsanleger an der Trebel in Nehringen. Wie das selbst gebaute Wasserfahrzeug aussieht, mit dem sie das Badewannenrennen gewinnen möchte, ist noch geheim. Quelle: Peter Franke

Nehringen Das wird ein Heidenspaß! Am Sonnabend, dem 9. Juli, steigt am Wasserwanderrastplatz das zweite Nehringer Trebelfest inklusive Badewannenrennen. Das Fest ist eine Gemeinschaftsaktion der Gemeinde Grammendorf, der Initiative Pro Grammendorf und des örtlichen Feuerwehrvereins. Zu den Organisatoren, bei denen die Fäden der Vorbereitung zusammenlaufen, gehört Angela Matthies.

Ingrid Vogt (11) aus Langenfelde ist die jüngste Teilnehmerin des Spektakels auf der Nehringer Trebel

Wie viele Anmeldungen gibt es denn dieses Mal für das Badewannenrennen?

Angela Matthies: Bisher haben sich neun Teilnehmer angemeldet. Mit dabei sind unter anderem auch wieder das Team der Wikinger, der Trebel-Eber und der Kaufmänner – zu dem ich selbst gehöre. Im vorigen Jahr haben die Kaufmänner die Wikinger abgesäbelt und gewonnen. Das wollen wir wieder versuchen!

Können sich noch weitere Teilnehmer melden?

Matthies: Wer sich noch kurzfristig entschließt, mit seinem selbstgebauten Wasserfahrzeug beim Badewannenrennen mitzumachen, kann sich gern noch bei mir melden unter Telefon 038334/66

9930.

Auf was können sich die Besucher des Trebelfestes freuen?

Matthies: Um 14 Uhr eröffnet die Zarrentiner Blasmusik das Fest. Um 15 Uhr startet dann das Badewannenrennen. Dabei wird es ein Zeitfahren geben, wahrscheinlich in zwei Gruppen. Sonst sind das zu viele auf einmal. Jede der teilnehmenden Mannschaften bekommt einen Pokal, die drei ersten erhalten zusätzlich Medaillen.

Wie gehts nach dem Rennen weiter?

Matthies: Besucher können sich am Stiefelweitwurf beteiligen oder an einer Torwand ausprobieren. Auch Neptun wird erwartet, um einige Taufen vorzunehmen. Für die Kinder bauen wir eine Hüpfburg aus Stroh auf.

Was ist denn kulinarisch geplant?

Matthies: Wir werden einen Eiswagen vor Ort haben. Außerdem wird es Kaffee und Kuchen geben sowie Bratwurst und Fleisch vom Grill. Der Angelverein ist auch dabei und bietet Räucherfisch sowie Fischbrötchen an.

Am Abend ist wieder Tanz?

Matthies: Ab 19 Uhr ist Tanz. Der Eintritt ist frei. Für Musik sorgt Bärbel Hövelmann. Und um 22 Uhr lassen die Feuerwerker aus Kirch Baggendorf ein tolles Feuerwerk in den Himmel steigen.Interview: Peter Franke

Mit Glücks-Hut zur Wannen-Regatta

Mit ihren elf Jahren ist Ingrid Vogt die wohl jüngste Teilnehmerin des Badewannenrennens am 9. Juli auf der Trebel bei Nehringen. „Wir gehörten zu den Ersten, die sich angemeldet haben“, sagt Ingrid. Gemeinsam mit ihrem „Kumpel“ Benny (13), der in der Nähe von Loitz wohnt, will die Langenfelderin an dem Wettbewerb teilnehmen.

„Das Boot? Nein, das darf noch nicht fotografiert werden. Die Konstruktion ist ein Geheimnis – wir wollen das als Patent anmelden“, erklärt Ingrids Mutter Diane lachend. Bennys Opa habe das Material besorgt und alles zusammen mit Ingrids Vater und einem „geheimen“ Helfer zusammengebaut. „Das wurde an einem Wochenende grob zusammengefügt. Die Konstruktion muss aber noch vollendet werden“, erzählt Diane Vogt und verrät: „Als Material wurde Metallisches verwendet. Allein kann man das Boot nicht tragen, aber zu zweit. Wir haben es auf der Trebel schon getestet – es schwimmt! Wir hoffen, dass wir damit gewinnen.“

Vor Wasser habe sie keine Angst, unterstreicht Tochter Ingrid, die beim Trebel-Rennen als Glückbringer eine Fußball-Fanmütze tragen wird: „Ich habe sogar die Goldstufe im Schwimmen. Und in der fünften Klasse bin ich auch schon mal Kanu gefahren.“ Einen Namen für das Wassergefährt gebe es noch nicht. „Den müssen wir uns noch ausknobeln.“ Mutter Diane ergänzt: „Wir hatten erst irgendwas mit ’Kuh’, aber das haben wir verworfen.“ Ein paar Tage lang ist ja noch Zeit, um an dem geheimnisvollen Wasserfahrzeug zu werkeln. „Das Boot soll noch bunter werden, aber die Zeit drängt langsam“, sagt Diane Vogt.

Peter Franke

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