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Grimmen Blick in die Historie des Dorfes
Vorpommern Grimmen Blick in die Historie des Dorfes
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00:00 16.09.2017
Das Ortseingangsschild von Bartmannshagen. Quelle: Foto: Raik Mielke

Die Siedlung wurde vermutlich im 12. Jahrhundert von Neuenkamper Mönchen angelegt. Diese rodeten den zur damaligen Zeit vorhandenen Wald und urbanisierten das Land.

1321 wurde der Ort erstmals urkundlich erwähnt. In diesem Jahr wurde das Land dem Ritter von Dechow überschrieben.

1372 wird in Urkunden die Familie von Schalensee als Besitzer von Bartmannshagen genannt.

Am Ende des Dreißigjährigen Krieges erfolgt die Verpfändung des Besitzes an die Erben von Lucas Buschin.

Nach der Besetzung Vorpommerns durch die Schweden erließ der Generalgouverneur eine Verfügung, in der er ankündigte, einen Kanal bauen zu lassen, auf dem Personen und Güter mit dem Boot transportiert werden können. Der Kanal sollte von Tribsees bis Greifswald gehen. Die Boote sollten von Pferden gezogen werden. Ein kleines Teilstück wurde nur fertiggestellt. Die Arbeiten wurden 1807 eingestellt. Das Teilstück wurde von den Bewohnern „Schwedengraben“ genannt.

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts erwarb Familie Hecht das Gut und ließ ein Wirtschaftsgebäude errichten.

1897 kaufte Arthur Becker das Rittergut. 1903 ließ er das Gutshaus bauen. Die Baukosten haben sich auf 500 000 Goldmark belaufen Von 1911 bis 1913 wurde das Gut durch die Landbank Pommern aufgesiedelt.

1937 wurde das Rittergut zwangsversteigert. Zunächst nutzte der Staat die Gebäude als Landjahrheim. Noch im selben Jahr erwarb der Reichsarbeitsdienst das Gelände für 17 000 Reichsmarkt und richtete dort den Sitz der Gruppe 53 ein.

Nach Ende des Zweiten Weltkrieges wurde auf Befehl der russischen Kommandantur in Grimmen in den Räumen des Schlosses ein Krankenhaus eingerichtet. Durch die sofortige Nutzung als Krankenhaus sind die Grundbestandteile des neobarocken Baus erhalten geblieben.

Quelle Marder, Wolfang: Güter und Dörfer im Kreis Grimmen, Leyerhof 2008, Seite 9 bis 10.

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