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Grimmen Blut kann man nicht bezahlen
Vorpommern Grimmen Blut kann man nicht bezahlen
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07:44 07.02.2017
Walter Scholz mit Schwester Anja bei seiner 145. Blutspende vor zwei Jahren. Quelle: Krüger, Anja
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Grimmen

Walter Scholz ist enttäuscht. Und hat doch allen Grund, stolz zu sein. 147 Blutspenden hat er geschafft, 70 Liter seines Blutes gab er, um Menschenleben zu retten.

150 sollten es aber werden, bevor er Anfang März 70 Jahre alt wird und er mit dieser wichtigen und freiwilligen regelmäßigen Leistung aufhören muss. „Der Eisengehalt in meinem Blut reichte in den vergangenen Monaten nicht mehr aus und ich werde nicht zur Spende zugelassen“, erklärt der Grimmener. „Und nun ist wohl Schluss“, meint er etwas wehmütig.

Gerade mal 18 Jahre jung war Walter 1964 als er zum ersten Mal von seinem Blut gab, um anderen zu helfen. Viermal im Jahr durfte man spenden, und es gab an und für sich ein kleines Entgelt dafür: zweimal 28 und zweimal sogar 48 Mark. Walter Scholz habe aber immer darauf verzichtet. „Blut kann man nicht bezahlen“, ist er überzeugt. „Ich habe niemals Geld dafür genommen“, betont er.

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