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Grimmen Brandschützer helfen Kollegen
Vorpommern Grimmen Brandschützer helfen Kollegen
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03:40 29.08.2013
Amtswehrführer Dirk Scholwin (links) überreichte den Feuerwehrleuten in Fischbeck die Spende über 1021,86 Euro. Quelle: privat
Ribnitz-Damgarten

Damgartener Brandschützer helfen Feuerwehr- Kollegen in Sachsen-Anhalt: Die Elbe-Flut hat in Fischbeck das Gerätehaus zerstört — samt Ausrüstungsgegenständen und Schutzkleidung. „In den Wäldern und auf den Wiesen sind überall braune Stellen. Teilweise steht da sogar noch das Wasser. Das Gerätehaus der freiwilligen Feuerwehr muss komplett abgerissen werden“, berichtet Amtswehrführer Dirk Scholwin, der mit acht Feuermännern aus Damgarten in das Dorf gefahren ist, um den Kollegen dort Spendengelder zu überbringen. 1021,86 Euro konnten die Wehrleute den Fischbeckern übergeben. Gesammelt hatten die Bernsteinstädter beim Sommerfest am Hafen. Danach wurden Spendenboxen im Damgartener Rathaus und in der Ribnitzer Stadtinfo aufgestellt. Insgesamt 471,86 Euro landeten in den Boxen. Auch Bürgermeister Frank Ilchmann (parteilos) setzte sich für die Aktion ein und warb auf der jüngsten Stadtvertretersitzung für Spenden. „Ich stellte den Antrag, dass die Stadtvertreter zehn Euro ihres heutigen Sitzungsgeldes für die Feuerwehr in Fischbeck spenden. Die Stadt gibt 300 Euro dazu“, sagt Ilchmann. Beim Thema Flutopfer habe er nicht lange überlegen müssen. „Die haben anderen geholfen und sind währenddessen selbst zu Schaden gekommen“, sagt Ilchmann. Am Ende kamen 150 Euro — 25 Abgeordnete hat Ribnitz-Damgarten — unter den Stadtvertretern zusammen. Die Firma Gohs spendete zudem 100 Euro. In Fischbeck war die Freude groß. Viele Feuerwehren bundesweit hatten ihre Kollegen bereits unterstützt. Die Damgartener Brandschützer sammelten eine der höchsten Summen, sagt Scholwin. „Nach dem Deichbruch stand das ganze Dorf unter Wasser. Viele Häuser sind immer noch nicht bewohnbar. Die Leute leben in den umliegenden Dörfern oder bei Verwandten. Auch viele Feuerwehrmänner sind davon betroffen“, berichtet Scholwin vom Ausmaß der Katastrophe.

Wochenlang kämpfte die Freiwillige Feuerwehr Fischbeck gemeinsam mit Helfern gegen die Wassermassen. „Keiner hat damit gerechnet, dass der Deich bricht. Als die Nachricht dann kam und die Menschen evakuiert wurden, waren alle geschockt. Die Frau vom Wehrführer hat uns diesen Moment sehr emotional geschildert“, erklärt der Amtswehrführer. Derzeit stehe den Feuerwehrleuten nur noch ein Schuppen zur Verfügung.

Anika Hoepken

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