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Grimmen Brandshagener Grundschüler küren ihren Schützenkönig
Vorpommern Grimmen Brandshagener Grundschüler küren ihren Schützenkönig
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00:05 09.07.2016

„Schützenfest! Schützenfest!“, skandieren die Erstklässler der Grundschule Brandshagen und hibbeln unruhig auf ihren Stühlen hin und her. Vor drei Jahren gab es das Fest, welches Mitte der 1990er-Jahre aus der Taufe gehoben wurde, zum letzten Mal. Nun soll es wieder ein fester Bestandteil des Schulalltags werden.

Ruben Broß hatte den Dreh beim Pfannenzielwurf raus. Quelle: C. Noatnick
Der diesjährige Schützenkönig heißt Lukas Meißner. Quelle: privat
Ruben Broß hatte den Dreh beim Pfannenzielwurf raus. Quelle: C. Noatnick
Der diesjährige Schützenkönig heißt Lukas Meißner. Quelle: privat

Allerdings: Scharf geschossen wird beim Schützenfest in der Grundschule Brandshagen nicht. „Vielmehr geht es darum, an verschiedenen Stationen Geschicklichkeit und Koordinationsvermögen unter Beweis zu stellen“, erzählt Sandra Falkenau. Die Lehrerin war mit der Organisation beauftragt und nahm sich die Viertklässler als Assistenten dazu. „Sie sollen das heute hier ein wenig managen“, sagt sie.

Heißt, sie betreuen die Stationen, erklären, vergeben Punkte.

Das funktioniert und alle haben mächtig Spaß. Immerhin gibt es so lustige Wettkämpfe wie den Pfannenzielwurf. Alte ausgediente Bratpfannen werden hier zu Wurfgeschossen, die möglichst in den auf dem Rasen verteilten Reifen landen sollen. Und was so einfach aussieht, stellt sich als knifflige Angelegenheit heraus, denn die Pfannen haben ihre ganz eigene Flugdynamik und landen nicht immer da, wo sie sollen. Hier Punkte zu bekommen ist nicht so einfach.

Genauso wenig wie beim Gummistiefelzielwurf. „Wir haben uns extra für Ziel- und nicht Weitwurf entschieden“, sagt Sandra Falkenau lachend. Beim Weitwurf würden die ausgelatschten Treter vermutlich sonstwo landen, beim Zielwurf dagegen geht es um Genauigkeit. Und da jeder einzelne am Ende Schützenkönig sein möchte, versuchen die Schüler auch hier nicht im wahrsten Sinne des Wortes über das Ziel hinaus zu schießen. Der Spaß geht bei Dart, Basketball, Ringe Werfen und vielen anderen Stationen weiter. Am beliebtesten: Die Negerkusswurfmaschine. Hier ist gleich doppelt Geschick gefragt – erst gut zielen und dann den fliegenden Negerkuss fangen.

Das macht Laune, das macht Spaß. Alle sind begeistert bei der Sache. Doch am Ende kann es nur einen Schützenkönig geben. In diesem Jahr ist das Lukas Meißner. Er hat die meisten Punkte erreicht und bekommt neben einer Urkunde als Insignie auch eine Schärpe überreicht sowie einen funkelnigelnagelneuen Fußball als Preis.

OZ

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