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Grimmen Bürgermeister: Trebelbrücke leidet unter A-20-Loch
Vorpommern Grimmen Bürgermeister: Trebelbrücke leidet unter A-20-Loch
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15:34 13.07.2018
Die Poller wurden von Kraftfahrern einfach beiseite geschoben. Quelle: Almut Jaekel
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Nehringen

Die historische Brücke in Nehringen leidet unter der A-20-Baustelle bei Langsdorf. Davon ist zumindest Grammendorfs Bürgermeister Udo Peters (CDU) überzeugt.

Extrem viele Autofahrer würden derzeit die Brücke nutzen, um das A-20-Loch bei Stau zu umfahren“, informierte er am Donnerstagabend während der jüngsten Gemeindevertretersitzung. Peters: „Es gibt Probleme. Die Betonbegrenzungen, die nur Fahrzeuge mit geringer Breite durchlassen, sind auseinander geschoben worden, so dass es jetzt freie Durchfahrt auch für große Kraftfahrzeuge gibt.“

„Speziell in den letzten acht Wochen suchen dort sehr viele Kraftfahrer eine Umleitung“, bestätigte auch Sigrid Schlutt (Wählergemeinschaft). Schäden seien deshalb auch schon in der Mitte der Brücke zu sehen. Sigrid Schlutt: „Nach der Sanierung der Autobahn muss unsere Brücke repariert werden.“

Mitarbeiter des Amtes Recknitz-Trebeltal waren bereits am Donnerstag vor Ort. „Die Betonpoller werden wieder auf 2,30 Meter Breite ausgerichtet“, sagte die Leitende Verwaltungsbeamtin des Amtes, Anke Hass. Eventuelle Schäden an der Brücke sollten im Zuge der Autobahnreparatur behoben werden. Außerdem seien zusätzliche Poller, die die Geschwindigkeit reduzieren, bereits in Auftrag gegeben worden.

„Wichtig ist, dass wir als Gemeinde nicht auf den Kosten sitzenbleiben, die allein aus dem A-20-Loch resultieren“, sagte Udo Peters. Normalerweise tragen die Stadt Dargun und die Gemeinde Grammendorf jeweils 50 Prozent der Kosten für die Brücke.

Jaekel Almut

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