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Caffier bringt 300000 Euro nach Abtshagen

Abtshagen Caffier bringt 300000 Euro nach Abtshagen

Innenminister übergibt Fördermittelbescheid für neues Feuerwehrhaus

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Am Fundament des neuen Abtshagener Feuerwehrhauses wird schon seit etwa drei Wochen gebaut. FOTOS (2): PETER FRANKE

Abtshagen. „Komm, Bürgermeister, hier sind 300000 Euro!“ – Für fröhliche Gesichter sorgte Lorenz Caffier (CDU) am Donnerstag in Abtshagen. Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister war mit einem gewichtigen Fördermittelbescheid angereist, den er an Frederic Beeskow (Wählergemeinschaft) übergab, Bürgermeister der Gemeinde Wittenhagen, zu der Abtshagen gehört.

OZ-Bild

Innenminister übergibt Fördermittelbescheid für neues Feuerwehrhaus

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Fakten zur Wehr

Die Freiwillige Feuerwehr Abtshagen besteht schon seit 1926.

Insgesamt zählt die Wehr 71 Mitglieder.

Davon sind 38 im aktiven Dienst, 15 engagieren sich in der Jugendabteilung der Wehr und neun in der Kinderfeuerwehr.

Die Ehrenabteilung der Abtshagener Feuerwehr zählt neun Mitglieder.

Das Land unterstützt mit dem Geld den Neubau eines Feuerwehrgerätehauses in Abtshagen. Das neue Gebäude muss gebaut werden, weil der Stützpunktfeuerwehr vom Landkreis zusätzliche Aufgaben in der Gefahrgutbekämpfung und schweren Technischen Hilfeleistung übertragen wurden. Das bestehende Feuerwehrhaus ist in einem schlechten baulichen Zustand. Zudem muss im Zusammenhang mit den zusätzlichen Aufgaben Technik vorgehalten werden, die nicht in das bislang bestehende Gebäude hineinpasst. Dabei geht es speziell um einen sogenannten Dekontaminierungscontainer. Das neue Feuerwehrgebäude soll deshalb auch mit drei Toren ausgestattet werden.

Bei dem Fördergeld handele es sich um Steuermittel, betonte der Innenminister: „Vergessen sie das nicht bei den Ausschreibungen.“ Er wünsche sich, dass der Bau zügig vorankommt, sagte Lorenz Caffier.

Minister Caffier hob vor den versammelten Feuerwehrleuten hervor, dass die hohe Anzahl der Abtshagener Kameraden, die rund um die Uhr erreichbar ist, „nicht gerade selbstverständlich im Land“ sei.

Am Fundament des neuen Feuerwehrhauses, das direkt gegenüber dem alten entsteht, wird schon seit etwa drei Wochen gebaut, informiert Bürgermeister Frederic Beeskow. Derzeit sind dort Mitarbeiter der Grimmener Firma RESD mit Vorarbeiten für die Bodenplatte beschäftigt. Die Arbeiten hätten sich etwas verzögert, berichtet Beeskow, weil man im Untergrund auf alte Kabel und Leitungsschächte gestoßen sei, die erst beseitigt werden mussten. Jetzt aber gehe alles gut voran.

Er hoffe, dass der Neubau im Frühjahr kommenden Jahres steht, sagte Wehrführer Uwe Plog der OZ. „Dann wird zu einer zünftigen Einweihungsparty eingeladen“, ergänzt Bürgermeister Beeskow. Maik Propp, der stellvertretende Wehrführer, freut sich, dass der Neubau nun Wirklichkeit wird. Am Anfang sei ein Anbau an der alten Feuerwehr angedacht gewesen. „Doch der hätte genau so viel gekostet wie ein Neubau“, schätzt Propp. Das neue Haus werde nicht nur Platz für Fahrzeuge und andere Technik bieten – die Abtshagener Wehr verfügt über ein Löschfahrzeug sowie ein Tanklöschfahrzeug – sondern auch für Umkleideraum, Schulungszimmer und Teeküche. In dem alten Feuerwehrhaus ist es so eng, dass die Feuerwehrleute erst in die Fahrzeuge einsteigen können, wenn diese die Halle verlassen haben.

Künftig soll in dem Altbau kommunale Technik untergestellt werden.

Der Abtshagener Feuerwehr-Neubau wird insgesamt fast 750000 Euro verschlingen. Außer den 300 000 Euro vom Land kommen 200 000 Euro vom Landkreis Vorpommern-Rügen. Für den Rest muss die Gemeinde selbst aufkommen, die das natürlich nicht aus dem Sparstrumpf bezahlen kann. „Wir müssen einen Investitionskredit aufnehmen“, erklärt Bürgermeister Frederic Beeskow.

Peter Franke

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