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Grimmen Das große Schlemmen und Schwofen
Vorpommern Grimmen Das große Schlemmen und Schwofen
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00:00 09.10.2017
Grimmen

Kassler, Grützwurst, Eisbein, Bier, Schwof und ein buntes Showprogramm mit den beiden Entertainern Enzi Enzmann und Dave Schwarz – so könnte man die siebente Auflage des traditionellen Grimmener Bier- und Schlachtefestes im Kulturhaus „Treffpunkt Europas“ kurz umreißen.

Doch, wenn die Trebelstädter über zehn Stunden am Stück feiern, dann muss es schon eine richtig gute Sause gewesen sein. „Ich esse nur einmal im Jahr Eisbein. Und zwar beim Bierfest“, erzählte Besucher Günter Paschke.

Doch bevor sich die Grimmener die drei angebotenen deftigen Gerichte schmecken ließen, gab es ein frisch gezapftes Bier. „Natürlich schmeckt das kühle Blonde. Es ist ja schließlich ein Freibier, und das geht immer“, sagte Christa Fuhrmann. Zuvor hatte Grimmens Bürgermeister Benno Rüster das Bierfass angeschlagen. Da der Dichtungs-Gummi anscheinend nicht zum Zapfhahn passte, spritzte der frische Gerstensaft zunächst einmal wild aus dem Holzfass. Aber das war schnell behoben. Ein erstes kühles Blondes gab es dann doch für fast alle Besucher.

Und das waren im Laufe des Tages immerhin 400 zahlende Gäste, die es sich an den langen Tischreihen bequem machten, zur Musik der Grimmener Blasmusik schunkelten, zu den witzigen Programmen der beiden alten Showhasen Dave Schwarz und Enzi Enzmann lachten und abschließend zur Musik der Live-Band „Ohrwurm“ eine flotte Sohle aufs Parkett des Stadtkulturhauses legten.

Für viele Grimmener sind es aber vor allem die leckeren Gerichte von Fleischermeister Ulf Petereit, auf die sie sich beim Bier- und Schlachtefest jedes Jahr aufs Neue freuen. „Wie man sieht, kommt ja zum Fest vor allem die ältere Generation“, sagte Ulrich Sauer und erklärte: „Wenn man alleine lebt, macht man sich so große Gerichte wie Eisbein nicht mehr selber. Deshalb lasse ich mich hier einmal im Jahr richtig verwöhnen“, so der 73-Jährige.

Das beliebteste Getränk war natürlich das Bier, auch wenn so mancher Cocktail über den Tresen von Festwirt Holtz wanderte. Dessen Team war es auch, das die Grimmener zur Kaffee-Zeit mit diversen schmackhaften Torten versorgte. „Jetzt habe ich so viel geschlemmt – jetzt muss ich erstmal auf die Tanzfläche“, sagte Gertrud Rütting und gab damit die Richtung für den Nachmittag vor.

Raik Mielke

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