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Das neue Gesicht auf Groß Bisdorfs Kanzel

Groß Bisdorf Das neue Gesicht auf Groß Bisdorfs Kanzel

Brunke Koch wird am Sonntag als Pastorin ins Amt eingeführt

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Ihre Tür steht allen offen: Brunke Koch freut sich, das Leben der Kirchengemeinde Groß Bisdorf mitgestalten zu können.

Quelle: Fotos: Anja Krüger

Groß Bisdorf. Brunke Koch ist das neue Gesicht in der Kirchengemeinde Groß Bisdorf. Seit dem 1. Oktober hat sie die Stelle der Pastorin inne. Am Sonntag um 14 Uhr wird sie in der Kapelle in Griebenow ganz offiziell in ihr Amt eingeführt.

OZ-Bild

Brunke Koch wird am Sonntag als Pastorin ins Amt eingeführt

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Brunke Koch ist in Schwaan aufgewachsen. Die Kirchengemeinde Groß Bisdorf ist die zweite Station als Pastorin für die 34-Jährige. Zuvor war sie vier Jahre lang in Feldberg tätig. Pastorin zu werden, stand zu ihrer Kind- und Jugendzeit nie auf der Berufswunschliste. „Ich stamme aus einem unkirchlichen Haushalt“, erzählt sie. Der Kontakt zur Kirche entstand in ihrer Jugend durch den Klavierunterricht, der in der Schwaaner Kirchengemeinde angeboten wurde. „Unser Jugendarbeiter sagte damals immer: So eine wie dich brauchen wir in der Kirche“, erzählt sie. Darauf hat sie zunächst nichts gegeben. „Eigentlich wollte ich ans Theater oder Synchronsprecherin werden“, erzählt Brunke Koch, die im Mai mit ihrem heute acht Monate alten Sohn und ihrem Lebensgefährten nach Groß Bisdorf gezogen ist.

Vor ihrer Aufgabe in der Süderholzer Kirchengemeinde hatte sie jede Menge Respekt, gesteht sie. „Als ich hörte, dass ich Nachfolgerin von Nicole Chibici-Revneanu werden kann, wollte ich zuerst ablehnen“, erzählt Brunke Koch. Zu groß seien ihr die Fußstapfen gewesen, in die sie treten sollte. „In Kirchenkreisen ist Nicole Chibici-Revneanu schon fast eine Legende“, sagt Brunke Koch.

Letztendlich war es der Ort Groß Bisdorf selbst, der die junge Frau überzeugt hat. „Das Dorf ist besonders – besonders schön“, sagt sie. Auch habe sie bestärkt, dass sie die Stelle bekam, ohne dass sie ausgeschrieben wurde. „Das war ein großer Vertrauensbeweis“, sagt sie.

In Groß Bisdorf seien sie und ihre kleine Familie schließlich sehr herzlich aufgenommen worden. „Die Leute hier vermittelten mir das Gefühl, dass sie sich auf uns freuen. Und niemand gab mir das Gefühl mit Nicole Chibici-Revneanu verglichen zu werden“, sagt Brunke Koch, zu deren Hobbys neben dem Musizieren und Singen auch das Fahrradfahren gehört.

Auch wenn sie erst wenige Tage im Amt ist, viele Vorzüge der Groß Bisdorfer Kirchengemeinde hat sie bereits ausgemacht und weiß sie zu schätzen. „Es ist eine sehr aktive Gemeinde, die Leute fühlen sich für diese verantwortlich. Das ist schon ein herausragendes Merkmal“, sagt sie. Sie habe in Feldberg andere Erfahrungen gemacht. „Und der Förderverein für die hiesigen Kirchen und Kapellen ist ein großer Schatz“, fügt sie hinzu. Denn alles, was mit Bauen zu tun hat, sei nicht ihr Ding. Auch ein Grund, warum sie die Groß Bisdorfer Kirche – im Gegensatz zu den anderen Gotteshäusern ihrer Kirchengemeinde – noch nicht „meine Kirche“ nennt. „Ich muss die Kirche einmal abgeschritten sein, sie erlebt haben, beispielsweise bei einem Gottesdienst“, erklärt sie, wie eine Kirche zu „ihrer“

Kirche wird. Ansonsten habe jede Kirche und Kapelle ihrer Kirchengemeinde ihren Reiz, seien auf ihre Weise besonders.

Großes vorgenommen habe sie sich erstmal nicht, lässt erstmal alles auf sich zukommen. Und so waren auch die ersten Tage ruhig. Ein Gottesdienst und zwei Geburtstage von Gemeindemitgliedern – „Es war ein Tipp von Nicole Chibici-Revneanu, dass es Tradition ist, die Gemeindemitglieder zum Geburtstag zu besuchen“, erzählt Brunke Koch, die sich freut, das Leben in der 547-köpfigen Kirchengemeinde nun mitgestalten zu können.

Anja Krüger

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