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Deftiges – aber nicht nur aus der Pfanne

Deftiges – aber nicht nur aus der Pfanne

Rund 1000 Liter Apfelsaft wurden vor dem Grimmener Kulturhaus „Treffpunkt Europas“ gemostet

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Viele Grimmener wollten probieren, was Bürgermeister Benno Rüster in der Pfanne gezaubert hatte. Fotos(3): Raik Mielke

Grimmen Wenn in Grimmen zum Bier- und Schlachtefest eingeladen wird, freuen sich die Trebelstädter vor allem auf deftiges Essen.

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Rund 1000 Liter Apfelsaft wurden vor dem Grimmener Kulturhaus „Treffpunkt Europas“ gemostet

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„Ich esse nur einmal im Jahr Eisbein. Und zwar beim Bierfest“, freut sich Besucher Manfred Recker . Doch bevor sich die Grimmener die drei angebotenen Gerichte schmecken lassen, gibt es im Festzelt ein frisch gezapftes Bier. „Natürlich schmeckt das kühle Blonde. Es ist ja schließlich ein Freibier, und das geht immer runter wie Öl“, sagt Bernd Ventz

lachend. Auf der Bühne werden derweilen die Ansteckmikrofone in die richtige Position gebracht. Zum zweiten Mal ist nämlich der TV-Koch Thieß Möller zu Gast beim Grimmener Traditionsfest. „Ich bin wirklich gerne bei euch in Grimmen. Bei eurem Fest herrscht so ein wunderbarer familiärer Charakter. So etwas erlebe ich selten“, schwärmt er und startet auf der Bühne das Kochduell mit Bürgermeister Benno Rüster . Gekocht wird eine ganz spezielle Sauerkrautpfanne. „Da hast du gegen mich keine Chance“, scherzt Thieß Möller und erntet sofort einen Konter von Rüster: „Im nächsten Jahr kommst du wieder, und wir kochen Bolognese. Darin bin ich unschlagbar.“ Der TV-Koch nimmt den Deal an, und los geht das muntere Kochen auf der Kulturhausbühne.

Immer wieder versuchen die Beiden das Publikum mit witzigen Anekdoten, dem einen oder anderen deftigen Witz und zur Not auch mit einem alkoholischen Tropfen auf ihre Seite zu ziehen. Aber am Ende zählt lediglich das fertige Gericht. „Ich habe von beiden Gerichten probiert und konnte geschmacklich keinen Unterschied feststellen“, urteilt Besucherin Hannelore Börs .

Anschließend heißt es Schlange stehen. Rund 50 Meter lang und einmal quer durch den Raum reicht die Menschenansammlung, die vom Team um Fleischermeister Uwe Petereit nun Eisbeine, Kassler und Grützwurst möchte. „Die Soße war klasse. Also da hätte ich mich sprichwörtlich reinlegen können“, schwärmt Rosemarie Dahnke . Insgesamt werden rund 400 Gerichte ausgegeben.

Je oller, desto doller kann dann das Motto bei den Bierfestspielen lauten. Während die Männer dem Lukas beweisen wollen, wie doll sie mit dem Hammer noch zuschlagen können, zeigen die Damen Geschick und werfen einen Seppelhut nach dem anderen auf die Geweihenden. „Nach dem fetten Schmaus ist es ganz gut, sich zu bewegen“, meint Edith Dalm und schwoft zu den Titeln der Grimmener Blasmusik. 400 Besucher lassen sich anschließend auch nicht das humorvolle Programm von Günti, dem lustigen Sachsen entgehen. Als Polizist verkleidet nimmt er die Bierfestbesucher immer wieder auf die Schippe und sorgt für Lacher im Minutentakt.

Von diesen bekommen die Männer der Lohnmosterei wenig mit. Vor dem Kulturhaus mosten sie im Laufe des Tages 1000 Liter Apfelsaft. „Wir werden am Dienstag jeweils 15 Liter in die Altenheime in Grimmen und Jessin sowie in die Pflegeeinrichtungen nach Lehmhagen und jene am hiesigen Rodelberg bringen“, erzählt Moderator Thorsten Erdmann .

Zahlen zum Grimmener Bier- und Schlachtefest 2016

400 Besucher kamen am Tag zum Bier- und Schlachtefest in den „Treffpunkt Europas“. Am Abend kamen nur etwas mehr als 50 Gäste.

200 Eisbeine wurden vom Team des Fleischermeisters Petereit ausgegeben. Hinzu kamen 100 Kassler und ebenso viele Portionen Grützwurst, 60 Kilogramm Sauerkraut und 90 Kilogramm Kartoffeln.

1000 Liter Apfelsaft wurden vor dem Kulturhaus gemostet.

Raik Mielke

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