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Dentallabor Kock will sich vergrößern

Dentallabor Kock will sich vergrößern

Größter Arbeitgeber in Richtenberg plant Anbau für 200000 Euro

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Das Richtenberger Dentallabor Kock – größter Arbeitgeber in der kleinsten Stadt Mecklenburg-Vorpommerns – will sich vergrößern und plant dazu einen Anbau.

Quelle: Foto: Ines Sommer

Richtenberg. Der größte Arbeitgeber in der kleinsten Stadt Mecklenburg-Vorpommerns braucht Platz. Das Dentallabor in Richtenberg platzt aus allen Nähten, deshalb hat das Unternehmen einen Anbau geplant. 200000 Euro werden investiert. Gestern kam die Baugenehmigung vom Kreis.

„Wir haben hier jetzt 57 Mitarbeiter in mehreren Räumen. Und jeder ist knackevoll, jeder Zentimeter ist ausgebucht“, sagte Inhaber Gerd Kock kürzlich, als Wirtschaftsminister Glawe dem erfolgreichen Unternehmen einen Besuch abstattete. Inzwischen haben die Erweiterungspläne Form angenommen. „Wir wollen uns in Richtung Tankstelle erweitern. Das klappt gut mit einem Anbau, der ungefähr 85

Quadratmeter groß sein wird, auch an eine überdachte Terrasse ist gedacht“, so Gerd Kock. Er rechnet mit einer Bauzeit von drei Monaten. „Wann genau der Startschuss fällt, wollen wir jetzt besprechen, wir mussten ja erstmal auf das Okay vom Kreis warten“, sagte Ramona Neitzel, Laborleiterin in Richtenberg, gestern gegenüber der OZ.

Der kleine Neubau soll dann einen größeren Aufenthaltsraum für alle Beschäftigten beherbergen. Außerdem sollen Möglichkeiten geschaffen werden, dass hier auch Weiterbildungen oder öffentliche Veranstaltungen stattfinden können. Damit schafft man dann insgesamt auch mehr Platz für die neue Technik. Denn wie die OZ bereits berichtete, hat das Dentallabor nicht nur einen 3-D-Drucker, sondern auch eine rund 150000 Euro teure Fräse angeschafft. Auch für diese hochmodernen Geräte braucht man vernünftige Räume. „Zunehmen wird auch die Beratung der Zahnärzte. Denn wir wollen ihnen erklären, was wir hier mit der neuen Technik alles machen können“, so Gerd Kock, der betont, dass man mit etwa 80 Zahnärzten in Stralsund, auf Rügen, in Rostock oder Neubrandenburg zusammenarbeitet.

Eine enge Kooperation gibt es mit der Uniklinik in Greifswald.

Auch die Ausbildung hat sich das Dentallabor auf die Fahnen geschrieben. Zurzeit gibt es vier Lehrlinge, davon drei im ersten Ausbildungsjahr. Insgesamt hat Kock in Richtenberg (Unternehmensstammsitz ist Wallenhorst) seit der Gründung 1991 schon 43 Zahntechniker ausgebildet.

57 Mitarbeiter bei Kock beschäftigt

1993 startete Kock mit dem Neubau in Richtenberg direkt an der Landesstraße von Stralsund nach Tribsees. 1997 erfolgte hier bereits ein Anbau, weil der Mitarbeiterstab ständig gewachsen ist. 2016 wurde das Labor renoviert. Jetzt erfolgt ein weiterer Anbau.

8 Leute haben einst im Dentallabor angefangen. Nach dem Ende des Landambulatoriums in Richtenberg war man 1991 in Franzburg untergebracht.

57 Mitarbeiter zählt das Dentallabor heute. Dazu gehören fünf Meister, fünf Fahrer, vier Verwaltungsmitarbeiter, vier Lehrlinge und weit über 30 Zahntechniker.

Ines Sommer

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