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Der 4. Juni war Rekordtag

Grimmen Der 4. Juni war Rekordtag

Grimmener Naturschwimmbad zieht positive Bilanz

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Marcel Benzmann schraubte gestern die Rutsche ab.

Quelle: Raik Mielke

Grimmen. Nachdem es aufgrund des schönen September-Wetters eine zweiwöchige Verlängerung gab, ist die Badesaison 2016 im Grimmener Naturbad nun beendet.

Bis zum Ende des Monats stehen die Nachbereitungsarbeiten auf dem Plan. Wie der leitende Rettungsschwimmer Mario Goß erklärt, gilt es, viele Utensilien, wie Schwimmleinen, Rutschen oder das Verkaufshäuschen abzubauen und über die Wintermonate sicher zu lagern. „Dadurch, dass im August das Wetter eher schlecht war, konnten wir damals die Zeit nutzen und bereits die Hecken auf dem Gelände schneiden. Dadurch können wir die zwei fehlenden Wochen gut kompensieren“, so Mario Goß von der Wasserwacht des Deutschen Roten Kreuzes. Schlechtes Wetter sieht Mario Goß auch als Hauptgrund dafür, dass die Besucherzahlen etwas schlechter ausfallen werden als im Vorjahr. „Das Jahr hat sehr gut begonnen. Gleich der 4. Juni war unser Rekordtag. Wir hatten 237 Leute im Bad“, informiert der Schwimmbadleiter. In den Ferien war es dann eher verhalten. „Das Wetter hat einfach nicht mitgespielt“, sieht Mario Goß den Hauptgrund. Dennoch blickt der leitende Rettungsschwimmer mit einem sehr positiven Gefühl auf die zurückliegende Saison. Besonders die Besucherstruktur freut ihn. „Wir haben immer mehr erwachsene Leute im Bad. Prozentual kommen inzwischen fast genauso viel Erwachsene wie Kinder und Jugendliche in unser Freibad“, freut sich Mario Goß. Zudem kamen in den vergangenen Wochen immer mehr Gruppen und Sportvereine ins Naturbad.

Wie bereits in den Vorjahren verlief das Schulschwimmen sehr positiv. „Wir kommen mit den beiden Grundschulen und dem Förderzentrum auf insgesamt 150 Kinder, die wir trainiert haben. Ungefähr 75 Prozent davon haben Schwimmen gelernt oder eine nächst höhere Schwimmstufe abgelegt“, nennt der Schwimmbadleiter eine beeindruckende Zahl. Die Teilnahme an den angebotenen Schwimmkursen in den Sommerferien war verhalten. „In den sechs Wochen ist es uns aber gelungen, drei junge Leute zu Rettungsschwimmern auszubilden. Im kommenden Jahr können sie dann an der Seite unserer erfahrenen Retter jede Menge Erfahrung im Grimmener Naturbad sammeln“, ist Mario Goß stolz.

Besonders die Wochen im September haben Eindruck hinterlassen. „Wir überlegen, die Saison bei gutem Wetter künftig in den September zu verlängern. Wir hatten das Gefühl, dass die Grimmener die letzten warmen Tage unbedingt noch mal am Wasser genießen wollten“, so Goß.

rm

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