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Grimmen Klein, aber fein - Weihnachtsmarkt in Grimmen
Vorpommern Grimmen Klein, aber fein - Weihnachtsmarkt in Grimmen
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11:33 02.12.2018
Simmungsvoller Markt unter der großen Tanne. Quelle: ALMUT JAEKEL
Grimmen

Klein, aber fein wünschen sich die Organisatoren den dreitätigen Weihnachtsmarkt. Und dieses Motto trifft den Nerv der Grimmener. „Richtig muckelig, einfach gemütlich“, sagte Petra Kuhlmann, die den Markt am Freitag mit ihrer Familie besuchte. Man treffe sich dort, es gebe Leckereien und Unterhaltung. „Was will man mehr“, fragt sie. Nur die Musik fand sie in diesem Jahr etwas zu laut.

„Wir hatten 28 Anbieter auf unserem kleinen Marktplatz“, informierte Birgit Woytke, für die Stadt für diesen Markt verantwortlich. Die Händler seien mit dem Umsatz zufrieden, sagte sie weiter. Der Renner dabei waren die Angebote der Firma Wildbret MV aus Süderholz und der Glögg-Stand aus Richtenberg. „Unser Alleinstellungsmerkmal unter allen Weihnachtsmärkten der Region ist das Bühnenprogramm“, sagte sie weiter. Etabliert habe sich das Puppentheater im Rathaussaal, bei dem längst nicht mehr die Stühle ausreichen würden. „Wir haben in diesem Jahr aber auch gemerkt, wie witterungsabhängig wir sind“, ergänzte Stadtsprecher Thorsten Erdmann. Denn der Freitagabend, an dem es regnerisch war, war ausnahmsweise nicht die bestbesuchte Zeit. „Unser stärkster Tag war der Sonnabend“, meinte Erdmann.

„Wir sind zufrieden, resümierten Hannelore Hofmann und Renate Mahler, die für den Malzirkel der Volkssolidarität mit einem Stand beim Basar im Kulturhaus vertreten waren und auch vor Ort unentwegt strickten. Massagetücher und Waschlappen seien derzeit besonders gefragt, informierten sie und waren froh, bei der trüben Witterung im geschützten Kulturhaus ihre Waren feilbieten zu können. „Es hätten etwas mehr Besucher im Kulturhaus sein können“, fand Sieglinde Mutschler, die Selbstgebasteltes aus Naturmaterialien anbot. „Wahrscheinlich gab es am Wochenende zu viele Veranstaltungen in der Region“, vermutete sie.

Auch im Kulturhaus waren es etwa 30 Anbieter. Und die waren besonders angetan von der Organisation, dem Ambiente und von den Aktionen für Kinder. Die Knirpse konnten wieder backen und basteln. „210 Kinder aus Grundschulen und der Kita Fäsekow nutzen am Donnerstag und Freitag das Backangebot, das mit Hilfe der Stadtbäckerei Kühl möglich war“, berichtete Erdmann. Leider hätten am Sonnabend zu wenige Eltern und Großeltern diese kostenfreien Möglichkeiten für ihre Kinder genutzt. „Das können wir nicht verstehen“, ärgert er sich. Auch beim Kinderbühnenprogramm seien wenige Besucher gewesen, bedauert er. „Vielleicht organisieren wir 2019 am Sonnabend deshalb etwas für Senioren“, überlegt er. Gut angenommen werde das Adventscafé des Tafel-Vereins im Kulturhaus. „Das ist ein Treffpunkt für alle“, sagte Birgit Woytke.

Jeweils etwa 30 Händler boten Leckereien und Deko drei Tage lang beim Grimmener Weihnachtsmarkt 2018 auf dem Marktplatz und im Kulturhaus an.

Almut Jaekel

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