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Grimmen Der gehobene Silberschatz
Vorpommern Grimmen Der gehobene Silberschatz
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00:00 10.02.2018
Teile des Dorower Hacksilberschatzes. Quelle: Foto: Lakd Mv, Landesarchäologie
Dorow

Einen Silberschatz entdeckte der Raupenfahrer Herbert Kroll 1973 beim Planieren eines Hügels zwischen Keffenbrink und Dorow. Das Gesamtgewicht des sogenannten Hacksilberschatzes beträgt rund 1300 Gramm. Erhalten sind 2240 ganze und bis in unbestimmbare Teile zerkleinerte europäische Münzen, die jüngste geprägt zu Beginn des 11. Jahrhunderts nach Christus. Zudem fanden sich 983 orientalische Münzen und Münzreste, die älteste sassanidisch, 590 bis 628 n. Chr., die jüngste um 1000 n. Chr. geprägt. Im Schatz befanden sich außerdem mehr als 600 Gramm „sonstiges Silber“: Bruchstücke von Silberschmuck (Ohrringe, Halsringe, Armringe, Gürtelteile, Schläfenringe), Barren, Bleche und Drähte und ein Gefäß, angefertigt um 1000 nach Christus. „Der Schatz wurde also wahrscheinlich um 1000 nach Christus oder kurz danach vergraben“, mutmaßt Landesarchäologe Dr. Detlef Jantzen vom Landesamt für Kultur und Denkmalpflege in Schwerin.

Der Schatz von Dorow war 2016 in der Ausstellung „Wikinger!" in Rosenheim zu sehen. In diesem Jahres kehrt er wieder in die Schatzkammer des Archäologischen Freilichtmuseums Groß Raden zurück.

Derzeit wird dort die Sonderausstellung „Blutiges Gold“ mit Fundstücken vom bronzezeitlichen Schlachtfeld im Tollensetal gezeigt.

pf

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