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Grimmen Een Denkmal ...
Vorpommern Grimmen Een Denkmal ...
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00:01 22.10.2016

för Rudolf Petershagen. Dei Tweite Weltkrieg wier verluurn, över in’n April un Anfang Mai 1945 kämpften ümmer noch Truppendeile, Volksstorm un HJ-Gruppen an verschiedene Stelln. Dei Befähl von dat dütsche Oberkommando wier, jeden Uurt un jede Stadt gägen dei anrückende Rote Armee tau verteidigen. In Grypswold harrn sik Männer von ünnerscheidliche politische Utrichtung tausamenfunnen, dei bi den Stadtkommandanten vörstellig würden, dei Stadt, dei ok Lazarettstadt wier, nich tau verteidigen. Dei Rote Armee stünn in dei letzten April-Daach bi Anklam un wull dei Stadt för eene Kapitulation riep scheiten. Petershagen stellte eene Delegation tausamen mit sienen Stellverträder Oberst Wurmbach, Perfesser Katsch un anner, dei mit den Rote-Armee-Befählshaber över eene

Övergaw von dei Stadt an dei Rote Armee verhanneln sülln. So keem baukstäwlich dei Övergaw in dei letzte Minut taustann’. Dei Bevölkerung un dei in dei Stadt all anwäsenden Flüchtlinge würd dordörch väl Leed erspoort. Grypswold bleew eene heile Stadt, un dat geew keene Dode, so as in anner Städt’, dei ümkämpft würden.

Ik heff Rudolf Petershagen na siene Kriegsgefangenschaft un siene vierjöhrige Haft in Westdütschland (wägen angäwliche Spionage von’n amerikanischen Geheimdeinst verhaft’t) in’n Grypswolder Kulturbund as eenen uprechten un bescheidenen Mann kennenliehrt. Bi siene Dörchholle“kameraden“, dei bet tauletzt kämpft hemm, wieren siene Dat un sien Maut „ihrenrührig“. In dei DDR dorgägen hett hei väle Ihrungen erfohren. Nu gifft dat den Vörschlag, den Rosengorden bi dei Petershagenallee niech tau gestalten un Petershagen dor een Denkmal tau setten. So eenen Vörschlag kann ik bloots unnerstütten. Wenn hei ok väle Gliekgesinnte un Mitstrieder harr, ahn siene Taustimmung as Grypswolder Kampfkommandant wier ok Grypswold een Trümmerhümpel worden, un väle Minschen harrn den Dot funnen.

Ik mak den Vörschlag, dat över een Denkmal von dei Bevölkerung afstimmt un dat dorför eene Spendenaktion in’t Läben raupen ward. Dei iersten 100 Euro würd ik spenden. Dei hüüt in Grypswold läbenden Minschen sülln sik kloormaken, dat sei ahn Petershagen nich in so eene intakte un schöne Stadt läben würden. - „Wer nichts wagt, der darf nichts hoffen.“ (F. Schiller)

OZ

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