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Grimmen „Eine Umstellung zum Schulalltag“
Vorpommern Grimmen „Eine Umstellung zum Schulalltag“
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03:37 05.09.2013
Erlernt in einer zweijährigen Ausbildung den Beruf der Verkäuferin: Melanie Hundt. Fotos (4): Raik Mielke

September ist für viele Ausbildungsstart in der Region: Ein langes Bewerbungs- und Auswahlverfahren ist nun Geschichte. „Es sind nicht wirklich mehr geworden, und auch die Menge an qualitativ guten Bewerbern ist weiterhin Mangelware“, zieht Stefan Korell, einer der Geschäftsführer vom Handelshof Vorpommern in Grimmen, ein ernüchterndes Resümee. Dennoch haben bereits im August vier Schulabgänger eine Lehre begonnen. „Wir haben zwei Fachkräfte für Lagerlogistik und zwei Azubis im Bereich Groß- und Außenhandel“, sagt Korell weiter. „Für mich war das Praktikum hier im Unternehmen sehr wichtig, weil es mir sehr gute Einblicke in die Arbeit gegeben hat und ich danach wusste, dass dies genau das Richtige für mich ist“, sagt Tom Kliempt.

„Die ersten Tage waren schon eine Umstellung zum bisher bekannten Schulalltag“, sind sich Martin Dehne und Philipp Anders einig. Die beiden 16-Jährigen haben im August in Appelshof bei der Fries Holzsysteme GmbH ebenfalls eine Lehre im Bereich der Lagerlogistik begonnen. „Man muss sich daran gewöhnen, die Konzentration über einen längeren Zeitraum hoch zu halten“, verdeutlicht Lisa Block, Auszubildende im kaufmännischen Bereich bei Fries. „Wir haben auch in diesem Jahr in beiden Bereichen jeweils zwei geeignete Leute gefunden“, freut sich Niederlassungsleiter Mathias Rohwer.

Eine Lehrstelle in der Region zu finden, ist für viele eines der wichtigsten Kriterien. „Ich habe ein Kind, und daher habe ich mich sehr gefreut, dass ich in der Grimmener Rewe-Filiale einen Lehrvertrag unterschreiben konnte“, meintMelanie Hundt aus Bartmannshagen glücklich. In zwei Jahren erlernt die 20-Jährige nun den Beruf der Verkäuferin: „Anschließend besteht die Möglichkeit, die Ausbildung um ein weiteres Jahr zu verlängern und mit dem Titel ,Einzelhandelskauffrau‘ abzuschließen.“

Weiterhin einer der beliebtesten Berufe ist die Tätigkeit des Kfz-Mechatronikers. „Oftmals muss man heute Abstriche bei den schulischen Leistungen der Bewerber machen“, sagt Andreas Gerds, einer der Geschäftsführer im gleichnamigen Autohaus. Umso entscheidender ist heute das Probearbeiten. „Dabei lernt man die jungen Leute richtig kennen, und deren Stärken können sich herauskristallisieren“, so Andreas Gerds, Chef der Prüfungskommission der Innung. „Gleich in den ersten Tagen habe ich so viel gelernt, weil wir überall mit eingebunden werden können“, freut sich mit Stefan Neese einer der Lehrlinge im Autohaus.

„Wir haben dieses Jahr einen Azubi als Baugeräteführer und fünf Berufskraftfahrer, die wir jeweils drei Jahre lang ausbilden“, sagt Willi Säger, Leiter der Inspektion Papenburg: „Es ist wichtig, dass wir frühzeitig in die Zukunft investieren, immer wieder junge Leute selber ausbilden.“ „Ich finde, man muss heute flexibel sein. Speziell als Baugeräteführer bin ich später ja auch da, wo gerade eine Baustelle ist“, findet Azubi Oliver Wolzien (17), der täglich aus Niepars zur Arbeit nach Grimmen kommt.

Raik Mielke

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