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Eine vielleicht zu große Herausforderung

Stralsund Eine vielleicht zu große Herausforderung

Nach den Rückschlägen bei der Vorbereitung einer gemeinsamen Bewerbung der Hansestadt Stralsund sowie der pommerschen Nachbarregion in Polen um den Titel „Kulturhauptstadt ...

Stralsund. Nach den Rückschlägen bei der Vorbereitung einer gemeinsamen Bewerbung der Hansestadt Stralsund sowie der pommerschen Nachbarregion in Polen um den Titel „Kulturhauptstadt Europas“ sind die verbleibenden Erfolgschancen für das ehrgeizige Projekt weiter völlig unklar.

Dem Vernehmen nach sollen Vize-OB Holger Albrecht (CDU) und der Projektbeauftragte im Rathaus, Burkhard Kunkel, das Vorhaben nicht mit der notwendigen Vehemenz verfolgt haben. Mehrere Beteiligte des Verfahrens sprechen übereinstimmend sogar von einer „Katastrophe“.

Außerdem gibt es Probleme bei der Koordination, infolge derer die Stadtentwicklungsgesellschaft (SES) zurzeit ein konkurrierendes deutsch-polnisches Projekt vorbereitet, was bislang nicht in die Vorbereitung der Bewerbung als Kulturhauptstadt integriert worden ist.

Nach OZ-Informationen soll auch dem Wunsch, das federführende Kulturamt möge mehr Mitarbeiter mit der Vorbereitung der Bewerbung betrauen, eine Absage erteilt worden sein. Dabei soll es insbesondere um die Einbeziehung kompetenter Führungskräfte im Bereich Kommunikation gegangen sein. Sie hätten aus anderen Abteilungen des Rathauses für die Idee gewonnen werden müssen.

Die Stadtverwaltung weist die Vorwürfe zurück. Das Projekt sei auf Eis gelegt worden, nachdem die polnischen Partner Stettin, Stargard und Greifenhagen (Gryfino) nach und nach darauf gedrungen hätten, erst ein Jahr später als geplant in die gemeinsamen Vorbereitungen einsteigen zu wollen.

Peter Koslik, der Sprecher der Stadtverwaltung, räumt ein, dass das Antragsverfahren zum Großteil nicht von der Stadt selbst, sondern „maßgeblich von der Wirtschaftsfördergesellschaft Vorpommern vorbereitet und bis zur Antragstellung professionell realisiert“ worden ist. Mit diesem Förderantrag sollen über die Kommunalgemeinschaft Pomerania zunächst Gelder eingeworben werden, um eine professionelle Titel-Bewerbung zu finanzieren, die mit millionenschweren Kosten verbunden ist.

Die letzte Chance, noch rechtzeitig einen entsprechenden Förderantrag einreichen zu können, ist im Frühjahr 2017. Eine Herausgabe des angeblich fast fertigen Antragsentwurfs lehnt die Stadt ab.

Die Stadtvertreterin Friederike Fechner (Grüne) hofft, dass die Bewerbung trotzdem noch auf den Weg gebracht wird. „Das ist eine große Chance für die ganze Region“, sagt sie.

Benjamin Fischer

OZ

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