Volltextsuche über das Angebot:

1 ° / -3 ° wolkig

Navigation:
Elmenhorst muss weiter sparen

Elmenhorst Elmenhorst muss weiter sparen

Trotz mehr Steuereinnahmen hohes Defizit / Bürgermeister kritisiert Finanzausgleichsgesetz

Elmenhorst. Die Gemeinde Elmenhorst gibt mehr Geld aus als sie hat. Und auch in diesem Jahr plant sie mit einem Defizit. Knapp 100000 Euro fehlten Bürgermeister Rudi Wendorf im vergangenen Jahr – und das, obwohl die Gemeinde kräftig gespart hat. Am Dienstagabend haben die Gemeindevertreter den Haushaltsplan für 2018 verabschiedet. Geplantes Minus für dieses Jahr:

 

OZ-Bild

„„Wie wir das jährliche Defizit verkleinern wollen – ich weiß es nicht. Ich weiß nicht, wo ich noch sparen soll.“ Rudi Wendorf (CDU), Bürgermeister Elmenhorst

rund 160000 Euro.

„Dieser negative Haushalt liegt einfach daran, dass wir als Gemeinde so hohe Pflichtausgaben haben, sodass für die Gemeinde kaum noch etwas übrig bleibt“, erklärt Bürgermeister Rudi Wendorf (CDU).

836100 Euro braucht Elmenhorst in diesem Jahr, um alle Kosten zu decken. Doch dieser Summe stehen nur knapp 676000 Euro Erträge gegenüber. Die hatte die Gemeinde zuletzt steigern können.

Möglich gemacht hätten das vor allem Steuererhöhungen, die vor zwei Jahren beschlossen worden seien, so Wendorf.

Trotz Sparkurs und Steuererhöhungen hat Elmenhorst keinen ausgeglichenen Haushalt. Als einen Grund dafür nennt das Gemeindeoberhaupt das Finanzausgleichsgesetz. Würde das „andere Voraussetzungen für die Gemeinden schaffen“, hätte Elmenhorst laut Wendorf ein Plus – 89200 Euro. Stattdessen koste allein die Kreisumlage eine Viertelmillion Euro pro Jahr. Insgesamt müsse die Gemeinde wegen des Gesetzes fast 562000 Euro, also 67 Prozent der Gesamtausgaben, aufwenden. Wendorf sieht den Bund in der Pflicht. „Es kann doch nicht sein, dass die Gemeinden die Landkreise finanzieren sollen.“

Die Erträge werden mehr – ein Lichtblick. Für die kommenden Jahre sieht der Haushaltsplan diesbezüglich weitere Steigerungen vor. Wendorf geht davon aus, dass sich das Sparen durch LED-Straßeneleuchtung oder bei der Feuerwehr weiterhin bemerkbar macht. Aber der Bürgermeister sagt auch: „Wie wir das jährliche Defizit verkleinern wollen – ich weiß es nicht. Ich weiß nicht, wo ich noch sparen soll.“

phs

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Mehr Scheine und Münzen
Euro Münzen liegen auf Euro-Banknoten: Bargeld stirbt nicht aus(Symbolbild).

In Zeiten der Digitalisierung kursieren bei manchen Bürgern Ängste vor dem Verschwinden des Bargelds. Doch Scheine und Münzen sind keineswegs vom Aussterben bedroht - im Gegenteil, sagt einer, der es wissen muss.

mehr
Mehr aus Grimmen
Verlagshaus Grimmen

Bahnhofstraße 11
18507 Grimmen
Telefon: 03 83 26 / 46 060

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag
9.30 bis 16.30 Uhr

Leiterin Lokalredaktion: Almut Jaekel
E-Mail: lokalredaktion.grimmen@ostsee-zeitung.de

Benjamin Barz Ostsee-Zeitung Ostsee-Zeitung Termine, Events, Veranstaltungen Teaser der den User auf die Seite "Termine" führen soll image/svg+xml Image Teaser Termine 2015-09-23 de Veranstaltungen Aktuelle Termine Konzerte, Kino, Ausstellungen, Vorträge, Theater, Workshops, Tanz und noch vieles mehr. Alle Veranstaltungen und Freizeittipps in Ihrer Nähe finden Sie hier.
Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
RSS-Feeds

Wissen, was in Rostock und der Welt los ist