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Abtshagen Erste Hilfe lernen mit Spaß

Beim Tag der Gesundheit absolvieren die Grundschüler aus Abtshagen neun verschiedene Stationen

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Lilly verbindet Chris den Arm, um zu üben, wie man bei einer Verletzung helfen kann. Foto (4): Almut Jaekel

Abtshagen. Wie trage ich Einkäufe nach Hause? Was gehört alles zu einem gesunden Buffet? Und welche Telefonnummer muss ich anrufen, wenn sich jemand ganz schlimm verletzt? Diese und viele weitere Fragen klärten die Mädchen und Jungen gestern beim Tag der Gesundheit an der Abtshagener Grundschule gemeinsam mit vielen Helfern an neun verschiedenen Stationen.

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Beim Tag der Gesundheit absolvieren die Grundschüler aus Abtshagen neun verschiedene Stationen

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Wir sind in jedem Jahr beim Tag der Gesundheit an der Abtshagener Schule dabei. Das hat Tradition.“ Christian Schulz, angehender Waldpädagoge im Forstamt Poggendorf

„Die Kinder erfahren etwas über ihren Körper, über die Gesundheit und wie sie den Alltag am besten bewältigen“, sagte Lehrerin Yvetta Riedel. Und so war natürlich schnell klar, dass die Schüler in ihrer Rückenschule als erstes besprachen, wie sie richtig spielen. Denn Spielen ist schließlich die Hauptbeschäftigung der Kinder. Yvetta Riedel war erstaunt: Die Drittklässler wussten, dass die Wirbelsäule den Rücken beweglich macht und stützt, dass man bei Spielen am Boden in die Hocke oder auf Knien gehen und sich am besten noch abstützen muss. Als Verena versuchte, eine schwere Kiste zu tragen, beobachteten die anderen, wie ihre Wirbelsäule ganz schief wurde. Und schnell fanden sie heraus, dass man die Last besser auf zwei Hände verteilt – übrigens auch beim Einkaufen.

Auch Lehrerin Heike Zeeck war ganz begeistert, was die Zweitklässler in ihrer Erste-Hilfe-Station schon alles wussten. Wie man einen Verband anlegt konnten sie gleich beweisen. „Ich hab mal einen verletzten Vogel gefunden, dem musste ich den Flügel verbinden. Deshalb weiß ich, wie man das macht“, erzählte Chris. Und Lilly kann sich noch erinnern, als sie selbst einmal von einem Hund in den Arm gebissen wurde und einen Verband bekam. „Und wenn ihr dem Verletzten nicht mit einer Binde oder einem Pflaster selbst helfen könnt? Was müsst ihr dann tun?“, fragte Heike Zeeck. „Die 112 anrufen“, wussten alle Kinder. „Und den Verletzten vorher ansprechen, schauen, ob er atmet und stabilisieren“, erklärte Greta sogar.

„Wir sind gerade mit dem Gedächtnisparcours fertig geworden“, erzählte Michelle aus der Klasse 3a. Diese Station hatte der Hort der Lebensräume organisiert. Entlang eines Seils waren unter Tüchern insgesamt 15 verschiedene Lebensmittel wie ein Ei, ein Gurkenglas, Schnittlauch oder Salat versteckt. „Wir mussten am Seil langlaufen, durften unter die Tücher schauen und uns alles merken. Mir haben nur drei gefehlt“, war Michelle zufrieden mit ihrem Gedächtnis. Am besten hat der Schülerin aber das Waldprojekt gefallen. „Der Förster hat einen Hund mitgebracht“, erzählte sie.

Der Hund ist eine Hündin und ein Foxterrier und sozusagen das Maskottchen des Forstbetriebes, der diese Station betreute, klärte Christian Schulz auf, der gar kein Förster, sondern ein angehender Waldpädagoge ist. „Wir sind in jedem Jahr beim Tag der Gesundheit“, erzählte er weiter. Immer gibt es ein Quiz rund um den Wald, die Tiere und die Bäume und am Schuljahresende gibt es Preise für den besten Schüler und die besten Schülerinnen.

Dass der Tag der Gesundheit und die Zusammenarbeit mit dem Forstamt Tradition haben, betonte auch Silke Papenfuhs, die Lehrerin, bei der die Fäden des gestrigen besonderen Tages zusammenliefen. Und die gleichzeitig die Küchen-Station betreute. Dort schnippelten die Kinder eifrig Obst, Gemüse, kochten Eier und bereiteten ein sehr gesundes und leckeres Buffet vor, das alle gemeinsam mittags verputzen konnten.

Froh ist Silke Papenfuhs über die vielen Helfer – in den ersten Klassen gibt es sogar Eltern, die mit von Station zu Station gehen. Trotz der langjährigen Tradition des Tages gebe es in jedem Jahr etwas Neues – die Station Sport gebe es erst seit zwei Jahren, diesmal ist die Feuerwehr dabei.

Dort, am Feuerwehrhaus in Schulnähe, klettern die Grundschüler am liebsten in die Feuerwehrautos. Und bei Tatütata ist ganz schnell vergessen, dass sie eigentlich schon „richtig groß sind“. Doch auch an dieser Station lernen die Mädchen und Jungen allerhand über Rauchmelder, wen man anrufen muss, wenn es brennt und was man am Telefon alles sagen soll, damit Hilfe schnell und zweckentsprechend anlaufen kann.

Almut Jaekel

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