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Grimmen Feldstraße: Wohnblock-Abriss ist vom Tisch
Vorpommern Grimmen Feldstraße: Wohnblock-Abriss ist vom Tisch
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08:36 25.09.2018
Ursprünglich sollte dieser Block abgerissen werden. Quelle: Raik Mielke
Grimmen

„Es war eine sehr schwere Zeit und plötzlich haben wir wieder Lust darauf, in unsere geliebte Wohnung zu investieren“, sagt Brigitte Morcinek. Sie wohnt im Wohnblock mit den Hausnummern 7 bis 12 in der Feldstraße in Grimmen (Landkreis Vorpommern-Rügen). Ursprünglich sollte der Wohnblock abgerissen werden. Diesen Plan hat die Wohnungsgenossenschaft Grimmen nun aber verworfen.

Die Nachricht vom Abriss des Wohnblocks traf die Mieter hart. Einige Mieter wohnten dort Jahrzehnte. „Wir verstehen, dass die nervliche Belastung in den letzten Monaten für die Mieter sehr hoch war“, sagt Jörn Kujas. Der Vorstand der Wohnungsgenossenschaft betont: „Der komplette Rückbau dieses Wohnblocks ist vom Tisch.“ Wie er beschreibt, sei dies auch das Ergebnis vieler Gespräche mit jedem einzelnen Mieter gewesen. „Viele Bewohner leben dort seit Jahrzehnten und sind dementsprechend fest verwurzelt mit ihren Wohnungen und dem sozialen Umfeld“, sagt er.

Brigitte Morcinek ist überglücklich, dass sie nun doch in ihrer Wohnung bleiben kann. „Plötzlich haben wir wieder Lust darauf, in unsere geliebte Wohnung zu investieren“, sagt sie. Für Jörn Kujas ist es jetzt an der Zeit, die Aufschwungsstimmung in der Feldstraße zu nutzen und schnell dafür zu sorgen, dass wieder Leute in den Mehrfamilien-Wohnblock ziehen. „Wir haben sofort damit begonnen, fünf Wohnungen in einem ersten Aufgang komplett zu sanieren. Und dies ist erst der Anfang. Wir haben jetzt die Chance, viele Wohnungen in einem Arbeitsschritt auf den neuesten Standard zu bringen. Diese Chance und die positive Stimmung, die dort jetzt wieder herrscht, wollen wir natürlich nutzen. Wir planen im Oktober einen Tag der offenen Tür, an dem wir diese komplett sanierten Wohnungen präsentieren wollen“, so der Vorstand der Wohnungsgenossenschaft.

Ein kompletter Rückbau steht also nicht mehr zur Debatte. Ein Teilrückbau ist jedoch weiter eine Option. „Wir werden diese Option nun ebenso prüfen wie eine Sanierung der leerstehenden Wohnungen in den oberen Etagen“, betont Jörn Kujas.

OZ

Margot Krehl (78) lebt seit 1965 in Stahlbrode (Landkreis Vorpommern-Rügen).

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