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50 Besucher eröffneten gestern die Grimmener Badesaison / Das Naturbad hat bis Ende August geöffnet

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Endlich wieder Spaß im Wasser: Alexander Kazimiersch, Tim Zühlsdorf und Tim Bookhahn gehörten zu den ersten Badegästen. Fotos (4): Raik Mielke

Grimmen Gelungener Saisonstart im Grimmener Naturbad. Die OSTSEE-ZEITUNG war dabei, als sich die ersten 50 Wasserratten ins kühle Nass des hiesigen Freibades stürzten.

OZ-Bild

50 Besucher eröffneten gestern die Grimmener Badesaison / Das Naturbad hat bis Ende August geöffnet

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Öffnungszeiten & Preise

Bis zu den Sommerferien hat das Naturbad von Dienstag bis Freitag im Zeitraum von 14 Uhr bis 19 Uhr, sowie Samstag und Sonntag von 13 Uhr bis 19 Uhr geöffnet.

1 Euro kostet der Eintritt für Badegäste bis 18 Jahre. Erwachsene zahlen eine Tagesgebühr von zwei Euro.

Um Punkt 14 Uhr machte sich Schwimmbadleiter Mario Goß gestern mit dem großen Schlüssel auf den Weg zum Eingangstor des Bades. „Die Vorfreude war in den letzten Tagen natürlich riesig. Wir haben seit Wochen auf diesen Tag hingearbeitet und hoffen, in den kommenden drei Monaten ganz viele Gäste im Naturbad begrüßen zu können“, sagte er.

Die ersten drei Besucher sind mit Alexander Kazimiersch , Tim Bookhahn und Tim Zühlsdorf drei bekannte Gesichter. „Wir waren auch in den letzten Jahren fast jeden Tag hier“, betonte Tim Bookhahn. „Es macht einfach Spaß, mit Kumpels hier abzuhängen. Wir sind viel im Wasser, chillen aber auch am Strand oder spielen Fußball“, ergänzte Kumpel Alexander Kazimiersch. Es dauert nicht mal drei Minuten und schon hatten die drei Freunde ihre Badehosen an und stürmten in Richtung Wasser. „Voll warm“, rief Tim Zühlsdorf, ehe er mit einem Hechtsprung unter Wasser verschwunden war. Und bei gemessenen 22 Grad Celsius im Schwimmerbereich war es wirklich eine sehr angenehme Erfrischung. „Wir sind schon mit deutlich weniger Grad in die Saison gestartet“, erinnerte sich Rettungsschwimmer David Michalowski , der in seine fünfte Saison als Retter geht.

Deutlich länger dabei ist eine andere. Mit den Beinen im Wasser stehend, schaute sich Eike Antemann das muntere Treiben der drei Jungen genau an. Seit Jahren gehört sie zum Team der Rettungsschimmer der Wasserwacht des Deutschen Roten Kreuzes. „Es macht mir unglaublich viel Spaß. Man kennt seine Pappenheimer und weiß, wo man mal ein ernstes Wort sprechen muss. Aber größere Probleme haben wir nie“, sagte die Retterin, die gestern ihren 51. Geburtstag feierte.

Von dem ganzen Trubel im Wasser völlig unbeeindruckt war die dreijährige Emma . Mit ihrem Sandspielzeug baute sie sich in aller Ruhe eine kleine Sandburg. Völlig ohne Worte zu verschwenden, hatte die zweijährige Emily plötzlich auch Lust bekommen mitzubauen und holte mit ihrem kleinen Eimerchen das nötige Wasser. „Man kann hier seine Kinder spielen lassen und muss nicht ständig Angst haben, wie an großen überfüllten Stränden. Wir sind richtig froh, dass es in Grimmen noch ein Freibad gibt, welches sowohl jungen, als auch älteren Badegästen solche tollen Möglichkeiten bietet“, schwärmte Besucherin Mandy Sauer .

Weniger am kühlen Nass, als viel mehr an einer schönen Bräune waren Christine Schröder und Diana Mähler interessiert. „Nach der Arbeit lohnt es sich nicht mehr, an den Strand zu fahren. Dadurch, dass man hier auch einen kleinen Strandbereich hat, gehen wir an heißen Tagen gerne mal ins Naturbad“, sagte die 34-jährige Christine Schröder und genoss den ersten Badetag in der Stadt weiter.

Rund 50 Besucher zählte das Schwimmbadteam am Ende des ersten Badetages. „Das ist für einen Schultag eine gute Zahl. Wir haben uns sehr gefreut, dass Gäste aus allen Altersklassen da waren“, sagte Mario Goß und wünschte sich, ein ähnliches Wetter wie gestern für die gesamte Saison. „Dann kann nicht viel schief laufen und wir können Ende August mit Sicherheit von einer tollen Badesaison sprechen“, so der Leiter.

Blick in die Geschichte

50 Meter ist die Länge der Bahn, die man im Grimmener Freibad schwimmen kann.

1945 gab es nahe der Straße nach Holthof noch eine kleine Badeanstalt mit wenigen Umkleideräumen und einer Liegewiese. Das gestaute Trebelwasser wurde zum Baden genutzt.

Durch starke Verunreinigung musste das Bad wenig später geschlossen werden.

1983 konnte nach umfangreichen Rekonstruktionen das Bad wieder freigegeben werden.

Raik Mielke

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