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Grimmen Feuer zerstört Gartenlaube in Grimmen
Vorpommern Grimmen Feuer zerstört Gartenlaube in Grimmen
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00:05 07.04.2016
Mit einem Strahlrohr wurde sofort der Löschangriff aufgenommen. Zudem sicherten Einsatzkräfte die gegenüberliegende Laube. Fotos(2): Raik Mielke

Eine Gartenlaube ist in der Nacht zum Mittwoch in der Grimmener Kleingartenanlage „Wiesenland“ komplett ausgebrannt.

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Bei Wüst Eldena forderte ein brennender Bauwagen den Einsatz des Löschzuges Süderholz

Als sich die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Grimmen gegen viertel zwei nach der Alarmierung auf den Weg zum Einsatzort machen, ist noch nicht genau klar, wo sich die brennende Laube genau befindet. Nachdem sich die Einsatzkräfte einen kurzen Überblick über die Gartenanlage „Feldstraße“ verschafft haben, werden sie in der Anlage „Wiesenland“ fündig. Bereits vom Garagenkomplex „Otto-Nuschke-Straße“ konnte man die in den Nachthimmel peitschenden Flammen dann sehen. „Beim Eintreffen brannte die Gartenlaube in voller Ausdehnung. Wir haben sofort mit einem Strahlrohr den Löschangriff aufgenommen. Zwei weitere Feuerwehrleute haben die gegenüberliegende Laube gesichert“, erklärt Grimmens Wehrführer Olaf Clasen.

Bei dem nächtlichen Brand im Tulpenweg der Gartenanlage sind insgesamt 20 Feuerwehrleute und vier Fahrzeuge im Einsatz. Es gilt vorrangig, ein Übergreifen der durch den Wind angefachten Flammen zu verhindern. „Dadurch, dass wir parallel zum Löschangriff die Nachbarlaube vor den Flammen gesichert haben, konnten wir eine weitere Ausdehnung des Brandes verhindern“, verdeutlicht Olaf Clasen.

Rund eine Stunde lang sind die Retter im Einsatz. Das ganze Ausmaß kommt erst gestern Morgen zum Vorschein. Polizeisperrband sichert die Überreste der abgebrannten Gartenlaube. Auch die Nachbarn der Parzelle sind erschrocken: „Am Vortag des Brandes hat die Familie noch so fleißig Beete angelegt und geschuftet. Jetzt ist der Garten nicht mehr zu retten und ein weiterer Leerstand steht wohl an“, ist sich ein Laubenpieper aus dem Rosenweg sicher.

Die Polizei schätzt die Schadenshöhe noch in der Brandnacht auf rund 1000 Euro. Der ideelle Wert hingegen ist kaum zu bemessen. Stecken viele Hobbygärtner doch dermaßen viel Arbeit in ihren Wohlfühlort. Beamte der Kriminalpolizei haben derweilen die Ermittlung aufgenommen. Es besteht der Verdacht der Brandstiftung.

Bereits vor einigen Jahren brannte im selben Weg der Gartenanlage die Laube eines älteren Ehepaares nieder.

Auf eine Strafanzeige muss sich der Eigentümer eines Bauwagens einstellen. Er soll laut Polizei am Dienstag fahrlässig den Brand des Wagens in den Kaschower Wiesen zwischen Wüst Eldena und Willerswalde verursacht haben, indem er anscheinend unerlaubt Abfall verbrannte. Das Feuer hatte auf den ausrangierten Bauwagen übergegriffen.

„Als die Kollegen vor Ort eintrafen, fanden sie eine unbeaufsichtigte Brandstelle vor. Reste einer Kunststoffplatte waren noch zu erkennen“, informiert Grimmens stellvertretender Polizeirevierleiter Klaus Nehls. „Zudem wird geprüft, ob eine mögliche Brandgefahr für den Wald bestand“, fügt Polizeipressesprecherin Ilka Pflüger hinzu. Die Grimmener Beamten der Kriminalpolizei haben die Ermittlungen aufgenommen.

Mit drei Fahrzeugen und sieben Kameraden war die Süderholzer Wehr ausgerückt. „In dem Bauwagen befand sich gelagertes Holz“, berichtet Süderholz‘ Wehrführer Torsten Schwebke. Nach einer Stunde war der Brand schließlich gelöscht, der für den Verursacher ein Nachspiel haben könnte.

27 Feuerwehrleute dabei

20 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Grimmen waren Mittwochnacht im Einsatz, um den Brand der Gartenlaube zu löschen und zu verhindern, dass das Feuer auf die Nachbarlaube übergreift.

Mit vier Fahrzeugen rückten die Grimmener Feuerwehrleute aus.

7 Feuerwehrleute der Süderholzer Wehr waren am Dienstagmittag in den Kaschower Wiesen zwischen Wüst Eldena und Willerswalde eine Stunde im Einsatz.

Ein Bauwagen, in dem Holz gelagert wurde, brannte dort.

Von Raik Mielke und Anja Krüger

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