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Finanzen für ersten Bauabschnitt sicher

Miltzow Finanzen für ersten Bauabschnitt sicher

Grundschulteil Miltzow soll zum Schuljahr 2018/19 öffnen

Miltzow. Der Standort für das neue Schulzentrum der Großgemeinde Sundhagen ist gesichert, das Baurecht wurde geschaffen und die Finanzen für den ersten Bauabschnitt stehen. Das ist die grobe Zusammenfassung dessen, was Sundhagens Bürgermeister Helmut Krüger auf der Informationsveranstaltung zum Schulneubau am Montagabend seinen Zuhörern im Amtsgebäude in Miltzow mit auf den Weg geben konnte.

Das erste Haus baut man für seinen Feind, das zweite für seinen Freund und das dritte für sich selbst.“Janett Mechel

Wir können als Schulstandort nur attraktiver werden, wenn wir investieren.“Helmut Krüger,

Bürgermeister

Der zukünftige Schulstandort wird sich im Zentrum Miltzows an der Landesstraße 30 neben einem Wohngebiet befinden. Derzeit ist dieses Areal noch Ackerland. Doch ein Bebauungsplan wurde bereits entwickelt, erforderliche Beschlüsse sind gefasst. „Ich gehe davon aus, dass wir zum Jahresende das Baurecht erhalten“, so das Gemeindeoberhaupt. Zunächst sollen die Grundschule sowie eine Sporthalle entstehen. Die Schülerzahlen seien überzeugend, die Kindergärten platzten derzeit aus allen Nähten und so wäre dieser Komplex notwendig. Und der förderfähige Anteil soll nach Aussage aus dem Schweriner Wirtschaftsministerium auch zu einhundert Prozent gefördert werden. Zusätzliche Kosten könnten beispielsweise lediglich für Veränderungen beim Bau der Sporthalle entstehen.

„Das ist ein Angebot, zu dem wir nicht Nein sagen können“, sagt Krüger. Deshalb sei man sich in der Verwaltung einig gewesen, die Förderanträge aufzuteilen: In der kommenden Woche gingen zwei von ihnen – für die Grundschule und die Sporthalle – an die zuständigen Stellen. „Ich rechne mit einer baldigen Zusage“, zeigt sich Krüger optimistisch. Und legt nach: Im Schuljahr 2018/19 soll der Grundschulbetrieb in Miltzow losgehen. Einhundertprozentig festlegen möchte er sich darauf jedoch nicht. „Das ist zwar unser Plan, es kann aber durchaus noch zu Verschiebungen kommen.“ Die Eigenmittel, die die Gemeinde durch die Förderung spart, würde sie in den dritten Bauabschnitt stecken. In diesem soll der regionale Schulteil entstehen.

Als Sporthalle sei eine Zwei-Felder-Halle geplant, die jedoch möglicherweise nicht „in einem Rutsch“ gebaut werden könne. Das hänge davon ab, wie schnell der regionale Schulteil kommt. „Sollte der Bau dessen – aus welchen Gründen auch immer – nicht so schnell klappen, werden wir zwei Ein-Feld-Hallen bauen, die man anschließend aneinander docken kann und dann so eine Zwei-Felder-Halle erhält“, so Krüger.

Auch wenn es bislang noch keine endgültige Zusage für den Bau des regionalen Teils gebe, halte die Gemeinde an dem Schulzentrum weiter fest. „Wir weichen von diesem Konzept nicht ab“, sagt Krüger. So lange soll die bereits bestehende Regionale Schule in Reinberg erhalten und auch so weit saniert werden, dass ein vernünftiges Lernumfeld geschaffen ist. Die Reinberger Schule soll übrigens genau wie die Kita Brandshagen verkauft werden, um die Eigenmittel für den dritten Bauabschnitt zu sichern. Die Brandshäger Kita wird in die dortige jetzige Grundschule ziehen. Auch die Grundschule Horst wird geschlossen.

Ein Hinweis aus den Zuhörerreihen kam von Janett Mechel. Sie plädierte dafür, das Planungsbüro, welches den Neubau plane, nicht nur nach Auszeichnungen auszuwählen sondern auch deren praktischen Erfahrung abwägen. „Sie wissen ja, das erste Haus baut man für seinen Feind, das zweite für seinen Freund und das dritte für sich selbst“, mahnt sie. Und: „Wir bauen als Gemeinde zum ersten Mal eine solche Schule. Andere haben es schon getan, besitzen Erfahrung. Davon könnten für profitieren“, so Mechel, die sich einst in der Bürgerinitiative „Pro Schulzentrum“ engagierte.

Schulneubau

100 Prozent Förderung wäre für die ersten beiden Bauabschnitte – Bau des Grundschulteils sowie der Sporthalle – möglich.

Der auf Grund von Versiegelung und Bebauung der derzeitigen Ackerfläche zu erbringende Ausgleich beläuft sich auf 100000 Euro und wäre ebenfalls förderfähig.

Für die Schulspeisung ist eine Mensa geplant.

Während der Grundschulbetrieb mit dem Schuljahr 2018/19 starten soll, gibt es für den Bau des regionalen Schulteils noch keine 100-prozentige Zusage.

Claudia Noatnick

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Miltzow

Übermorgen um 18 Uhr ist im Amtsgebäude in Miltzow eine Informationsveranstaltung zum Schulneubau in Miltzow geplant. Dazu lädt die Gemeinde Sundhagen ein.

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