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Grimmen Flausch-Alarm: Tierischer Nachwuchs im Stralsunder Zoo zu sehen
Vorpommern Grimmen Flausch-Alarm: Tierischer Nachwuchs im Stralsunder Zoo zu sehen
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14:17 12.04.2019
Im Stralsunder Zoo kann man zu Ostern nicht nur Eier suchen. Wer geduldig ist, bekommt auch die Jungtiere der Benettkängurus zu Gesicht. Quelle: Stefan Sauer
Stralsund

Warme Frühlingstage und frostige Nächte. Wenn das Wetter sich nicht entscheiden kann, wie sollen es dann die Schildkröten. „Aus dem Winterschlaf sind sie raus, aber im Moment halten sie sich noch viel im beheizten Winterquartier auf“, berichtet Dr. Christoph Langner, Leiter des Stralsunder Zoos.

In den anderen Gehegen des Tierparks ist da schon deutlich mehr Leben. Die Löwen liegen zwar etwas träge auf ihrem Felsen, die Pelikane dagegen ziehen eifrig ihre Runden. Es ist ein bisschen die Ruhe vor dem erwarteten Besucheransturm. Denn zu Ostern startet traditionell die Saison. Und dieses Jahr sehen die Prognosen dafür ganz gut aus. Im vergangenen Jahr war das große Auftakt-Wochenende ins Wasser, sogar in den Schnee gefallen. „So lange ich mich erinnern kann, war es das erste Mal, dass wir alles absagen mussten“, sagt Langner.

Ostern gilt im Stralsunder Zoo traditionell als Saisonauftakt. Für die Besucher gibt es in diesen Tagen wieder viel Neues zu entdecken. Unter anderem bei den Kängurus und den Trampeltieren gibt es Nachwuchs.

Dass die Feiertage in diesem Jahr spät fallen, bedeutet für die Besucher, dass es noch mehr Neues zu sehen gibt. Nicht nur die neue Voliere mit Bambushühnern und Sonnenvögeln, die ein privater Züchter dem Zoo überlassen hat. So mancher stolze Bock stolziert gerade als frisch gebackener Vater durch sein Gehege. Bei den Benettkängurus hatte das Männchen sogar dreifachen Grund zur Freude – mit drei verschiedenen Weibchen.

Die Fortpflanzung bei den Beuteltieren sei schon etwas ganz besonderes, sagt Tiermediziner Langner und meint damit nicht die Vielweiberei im Gehege, sondern die Art der Geburt. Die eigentliche Schwangerschaft dauert nur wenige Wochen. Die drei Jungtiere, die vor wenigen Tagen zum ersten Mal gesichtet wurden, leben wohl schon seit Ende des vergangenen Jahres in den Beuteln ihrer Mütter.

Ein ganz besonderes Kamel

Wenige Tage alt ist dagegen Inaara. Das weiße Dromedar verdankt seinen Namen der Fellfarbe und dem Internet. „Die vom Licht gesandte“, erläutert Tierpfleger Peter Giebner, der den mongolischen Namen ausgesucht hat. In der Mongolei würde Kamelen mit weißem Fell eine besondere kulturelle Bedeutung zukommen.

Neue Bewohner und alte Bekannte gilt es also für die Besucher am langen Oster-Wochenende zu entdecken. Denn natürlich startet dann auch die Tier-Show, bei der es auf der Wiese im Eingangsbereich farbenprächtig zugeht. Waldrappen, Rote Sichler, Aras, Kakadus und jede Menge Tauben und Hühnerarten werden da aus ihren Volieren gelockt und lassen sich bei der Generalprobe schon mal vertrauensselig auf den Schultern und Armen ihrer Pfleger nieder. „Jedes Tier hat da so seinen Liebling“, erläutert der Zoo-Chef.

Die Show wird von Gründonnerstag bis Ostermontag täglich um 14.30 Uhr dargeboten, danach immer sonntags und mittwochs um die selbe Zeit. Dass die Vögel im Stralsunder Zoo außerhalb der Volieren ihre Kreise ziehen können, sorge nur selten für Probleme. „Es kommt ab und zu schon mal vor, dass die Tiere bei der Gelegenheit abhauen. Aber meist bekommen wir dann sehr schnell einen Hinweis aus der Bevölkerung“, erläutert Langner. Überhaupt werde immer wieder deutlich, wie sehr die Stralsunder dem Tierpark die Treue halten. Zur Schau gehören neben den Vögeln, aber auch noch andere Arten.

Eier-Suche am Sonntag

Zum Saisonauftakt ab Donnerstag gehört aber auch die traditionelle Oster-Ausstellung, bei der Pflanzen und einige Haustierarten erworben werden können. „Das Halten von Hühnern ist wieder im Trend, wir bekommen da sehr viele Nachfragen auch von Leuten, die in der Stadt leben“, berichtet Langner. Drumherum wird gebastelt, gemalt, geschlemmt. Das Team des Lokals „Delikater“ der Lebenshilfe wird sich darum kümmern.

Höhepunkt der Festivitäten wird die Ostereiersuche am Sonntag, dem 21. April zwischen 9 und 12 Uhr. 800 Osternester werden Mitarbeiter und Ehrenamtliche des Fördervereins vorbereiten.

Carsten Schönebeck

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