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Grimmen Flohmarkt unter freiem Himmel
Vorpommern Grimmen Flohmarkt unter freiem Himmel
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00:01 02.02.2018
Ingeborg Manthey vor dem Speicher, in dem sie zusammen mit ihrem Partner Klaus Dahlweid die Flohmarkthalle betreibt. Quelle: Foto: Peter Franke
Grimmen

Sie leben für den Flohmarkt-Handel: Ingeborg Manthey und ihr Lebensgefährte Klaus Dahlweid. Im Speicherkomplex in der Stoltenhäger Straße in Grimmen betreiben sie ihre Flohmarkthalle. Jetzt planen beide ein ganz besonderes Event für Grimmen: ein großes, öffentliches Flohmarkt-Treiben unter freiem Himmel am 31. März, dem Oster-Samstag, von 10 bis 17 Uhr. Der Markt soll möglichst viel Publikum in die Trebelstadt locken.

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Anmeldungen zum Flohmarkt unter freiem Himmel am 31. März

auf der Wiese vor

dem Speicher an der

Stralsunder Straße in Grimmen sind möglich per Email an:

klaus–grimmen@gmx.de

Infos und Absprachen telefonisch unter:

0151/50850301 oder

0174/3745366.

Wie kommen Sie auf die Idee für einen Open-Air-Flohmarkt?

Ingeborg Manthey: In Greifswald gibt es so etwas schon seit Jahren und das läuft gut dort. Die Leute sollen auch mal nach Grimmen kommen, zumal es so was unter freiem Himmel hier lange nicht gab.

Es gibt schließlich nicht nur die Städte am Wasser. Wir hoffen, damit den Standort Grimmen beleben zu können.

Wo soll das Markttreiben am 31. März denn stattfinden und was kostet ein Stellplatz?

Der Flohmarkt findet auf der Wiese vor dem Speicher an der Stralsunder Straße statt. Dort gibt es Platz auf rund 1000 Quadratmetern. 50 Anbieter passen dort bestimmt drauf. Toiletten und Stromanschlüsse werden vorhanden sein. Die Stellplätze sind diesmal noch kostenlos zu haben, nur den Stromverbrauch berechnen wir.

Gibt es denn schon Anmeldungen von Flohmarkt-Anbietern?

Wir haben schon jetzt etwa 20 Anmeldungen. Mit dabei Anbieter von Werkzeug, Porzellan, Spielekonsolen und Zubehör, Schmuck und antiker Ware. Wichtig ist uns, dass keine Händler dabei sind, die nur Neuware anbieten.

Wird das Flohmarkt-Open-Air eine einmalige Sache oder planen sie schon weiter?

Wenn der Markt am 31. März gut angenommen wird, planen wir weitere dieser Art. Vielleicht sogar regelmäßig, jeden Monat einmal.

Sie sind gelernte Bauingenieurin, betreiben aber seit 2004 das Flohmarkt-Geschäft. Haben Sie diese Entscheidung jemals bereut?

Noch nie! Ich hab mein Hobby zum Beruf gemacht. Die Flohmarkthalle ist wie mein zweites Wohnzimmer. Es ist schön, den Leuten zu zeigen, was wir hier alles haben. Und wenn sie sich freuen, etwas Schönes bekommen zu haben. So wie eine junge Frau vorhin. Die hat eine wunderschöne alte Uhr gekauft und war richtig glücklich.

Sie haben den Flohmarkt ursprünglich sechs Jahre lang in der Greifswalder Straße betrieben. Im April 2016 zogen Sie in den Speicher um. Hat sich das gelohnt?

Auf jeden Fall. Wir haben jetzt viel mehr Platz, können alles besser präsentieren – auf drei Etagen. Und im Gebäude nebenan befindet sich separat unser Möbellager. Es kommen viel mehr Leute vorbei als früher, darunter sind aber auch viele Stammkunden. Und die große Werbeschrift an der Hauswand wirkt natürlich auch.

Interview von Peter Franke

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